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TUT GUT! im Juni - Unverpackt.

Unverpackt - wie wir unsere Müllberge reduzieren können

Unverpackt. Klingt gut, klingt nachhaltig. Wer ist nicht genervt vom ewigen Plastikeingepacke im Supermarkt, wer fragt sich nicht jedes Mal, wieso bestimmte Produkte überhaupt verpackt sein müssen. Warum das im Lebensmittel-Einzelhandel so sein muss, habe ich ehrlicherweise gar nicht recherchiert. Weil es vermutlich irgendwelche sinnlosen Vorgaben sind, die ich gar nicht verstehen will. Kann die Politik hier nicht einfach mal regulieren? Können angesichts der erdrückenden Zahlen unserer Müllberge nicht einfach die Produzent:innen Verantwortung übernehmen? Zu naiv? Vermutlich ja. Wir werden selbst aktiv den Verpackungswahnsinn stoppen müssen. Durch bewussten Konsum - jede:r einzelne von uns.

Im Jahr 2021 hat der Durchschnittsdeutsche, 483 kg Müll produziert. Also deutlich mehr als ein Kilo Müll pro Tag. Fast 500 Kilo Müll an Haushalt, Bioabfall, Wertstoff und Sperrmüll. Letzteres treibt die Summe allerdings nicht nach oben. Sperrmüll macht mit 37 kg nur einen geringen Teil davon aus.

Wusstet Ihr, dass es einen Müllstrudel im Nordpazifik gibt, der tatsächlich die Fläche von Mitteleuropa einnimmt? Der “Great Pacific Garbage Patch” wurde schon 1997 entdeckt. Er wird sich vermutlich noch hunderte Jahre halten, denn Plastik verrottet nicht. Es zerfällt nur in immer kleinere Teile und gelangt als Mikroplastik mitunter - verzehrt von Muscheln und Fischen - wieder auf unseren Tellern. Die Müllberge im Meer werden weiter wachsen. Zurzeit ist noch keine Lösung gefunden, wie man den Müll abfischt, ohne das Plankton zu entfernen, das wiederum Nahrungsgrundlage für viele Ozeanbewohner ist. Diese wiederum können Plastikteile nicht von Nahrung unterscheiden und verschlucken somit Einwegrasierer, Plastiktüten, Fischernetze u.v.m. und verenden häufig qualvoll hungernd mit vollem Bauch. Laut WWF haben 93% der Eissturmvögel, die als Hochseevögel nur auf dem Meer leben und somit den Zustand der Meere widerspiegeln, inzwischen Plastikteile im Magen.

Greenpeace schätzt die Menge an Plastikabfällen auf etwa 150 Millionen Tonnen, jährlich kommen weitere 10 Millionen dazu. Derzeit werden über 300 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr produziert. Ein Drittel davon sind nach wie vor Produkte, die weniger als 5 Minuten genutzt werden. Einwegbecher, Plastiktüte und Co. 

Einen kleinen Grund zur Hoffnung gibt es aber. Im März 2022 fassten alle UN Mitgliedstaaten einstimmig den Beschluss, die weltweite Plastikflut zu stoppen. Ende 2022 gab es erste Gespräche für ein Abkommen, das 2024 abgeschlossen sein soll. Doch bis dahin wird die Menge an Müll in Meeren dramatisch weiter steigen. Wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, rechnet der WWF bis 2040 sogar mit einer Verdreifachung der Menge. Ein weltweites Abkommen mit Verboten und verbindlichen Anforderungen muss also zwingend zeitnah erfolgen.

Was können wir bis dahin tun?

Ökokisten bestellen! Denn das Thema Unverpackt gab es bei uns schon immer. Regionales Obst und Gemüse wurde bei uns noch nie verpackt. Unsere regionalen Erzeuger:innen liefern die Waren unverpackt bei uns an und wir liefern sie Euch unverpackt vor die Haustür. 

Aber auch Nüsse und Trockenfrüchte gibt es bei uns unverpackt. Aktuell bauen viele Ökokisten ein eigenes Mehrwegsystem aus, um noch mehr Waren aus dem Trockenbereich unverpackt liefern zu können. Nüsse, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Nudeln u.v.m. 

Jede:r einzelne von uns kann also durch bewussten Konsum Gutes tun und durch seinen Einkauf einen kleinen Teil zum Wandel beitragen. Aber klar ist, auch die Politik muss aktiv werden, Anreize für eine echte Kreislaufwirtschaft schaffen und Innovationen in diese Richtung belohnen. Denn bisher sind nur etwa 8 % der globalen Wirtschaft zirkulär. Nur 8 % ! Dabei gibt es längst Lösungsideen. Beispielsweise den Cradle-to-Cradle Ansatz, also die Idee, Plastik selbst als eine Art Ressource zu sehen und dauerhaft im Kreislauf zu halten. Produzenten überlegen sich im Vorhinein, wie Produkte so gestaltet werden, dass sie komplett und im besten Falle mit erneuerbaren Energien zu 100 % wiederverwertet werden und somit dauerhaft im Kreislauf bleiben.
So wie unsere Mehrwegkisten. Die sind zwar auch aus Plastik, manche dieser Kisten begleiten uns aber schon seit mehr als 20 Jahren. Und damit sind sie dann wieder ressourcenschonender als die Kartonverpackungen unserer Gemüse-rettenden und Koch-boxenden Mitstreiter:innen.

Nachhaltig verpacken können aber auch viele unserer Erzeuger:innen. Viele haben innovative Ideen, die es wert sind in unserer TUT GUT! Reihe erzählt zu werden. Wir haben Euch für den Juni wieder 4 Produkte ausgewählt, die in das wichtige Thema “Verpackung” passen.

Unsere TUT GUT! Produkte im Juni

Passend zu den TUT GUT!-Themen werden wir an dieser Stelle wertvolle Produkte genauer vorstellen. Erfahre, wie Du durch den Einkauf Gutes tust:

  • Dir, als Konsument:in, durch hochwertige Zutaten und Verarbeitung
  • unserer Existenz als Ökokiste mit unseren nachhaltigen Werten
  • der Existenz der Hersteller die unsere Werte teilen
  • der Existenz der Landwirt:innen und Erzeuger:innen die wertvolle Rohstoffe liefern
  • der Umwelt Deiner Lieben und Deiner Mitmenschen

❤️ Ökokiste bestellen und dabei Gutes tun? ❤️

Nachhaltige Verpackung.  Ein Thema, das wir uns von Anbeginn auf unsere Ökokisten-Fahnen schreiben. Denn für uns ist klar, letztlich müssen wir als Verbraucher:innen durch bewussten Konsum den Verpackungswahnsinn selbst stoppen!
Für uns als Ökokistler:innen ist der Umgang mit unverpacktem Gemüse Alltag. Dass wir mit unserem Modell weniger Verpackungsmüll produzieren liegt auf der Hand, aber wie sehr unterscheiden wir uns tatsächlich vom Supermarkt? 

Das wollten wir genau wissen und haben uns auf eine für uns abenteuerliche Exkursion in die Welt der Discounter begeben, um einen ehrlichen Vergleich zu wagen: gleicher Einkauf in zwei unterschiedlichen Welten.

Das Ergebnis?

  • Insgesamt fällt bei uns natürlich weniger Kunststoff an. Bei diesem Einkauf haben wir nur den Rucola in Plastik verpackt, da wir ohne Verpackung leider keine Frische-Garantie geben können. Beim Discounter waren deutlich mehr Produkte in Plastik eingepackt.
  • Da wir nur Bio im Sortiment haben, entfällt bei uns der Müll, der in Supermärkten dadurch entsteht, dass kenntlich gemacht werden muss, ob es sich um bio oder konventionelle Produkte handelt
  • Unsere Kisten sind zwar aus Plastik, aber begleiten uns zum Teil seit über 20 Jahren, sind damit also nachhaltiger als jede Tragetüte im Supermarkt
  • Wir halten die Kühlung bis zur Lieferung ein, Produkte liegen daher nicht den ganzen Tag im Regal und müssen so weniger verpackt werden, um dennoch frisch bei Euch anzukommen.

❤️ BioZisch Rhabarber von Voelkel TUT GUT!❤️

Rhabarber, bekannt aus den heimischen Gärten, erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit. Frischer Rhabarber wird von Voelkel zu Saft gepresst und bildet die Grundlage für diesen prickelnden Durstlöscher. Voelkel ist ein Biopionier, der bereits seit 1936 Naturkostsäfte in Bio-Qualität herstellt. In die BioZisch-Flasche kommen ausschließlich biologisch angebaute Zutaten und Mineralwasser. Gänzlich frei von künstlichen Zusatzstoffen sind BioZisch Limonaden ein natürlicher Genuss, so bunt wie die Natur.

Chillig in der Sonne sitzen, Limo trinken und dabei Gutes tun?

  • Mit dem Kauf von BioZisch trägst Du dazu bei, Müll zu vermeiden: Die Limonade von Voelkel wird in eine Mehrwegflasche abgefüllt, die bis zu 50 Mal wiederverwendet werden kann. Nach dieser Zeit wird die Flasche eingeschmolzen und zu neuen Glasflaschen geformt.  
  • Du hilfst, eine enkeltaugliche Zukunft zu schaffen. Voelkel fördert mit regionalen und globalen Anbauprojekten den Demeter-Landbau und damit die Verbreitung der ökologischen Landwirtschaft. Öko-Landwirte wirtschaften im Einklang mit der Natur und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und dem Schutz der natürlichen Ressourcen. 
  • Du trägst zu sozialer Gerechtigkeit und Verantwortung bei: Voelkel leistet durch langfristige Lieferverträge und faire Preise einen Beitrag zur Selbstbestimmung seiner Anbaupartner.

❤️ Speisequarkzubereitung von Andechser Natur TUT GUT! ❤️

Hier trifft vollmundiger Geschmack auf höchste Qualität. Die Speisequarkzubereitung wird mit besten Bioland-Zutaten besonders schonend hergestellt und ist herrlich vielseitig. Die Andechser Molkerei setzt bereits seit mehr als 100 Jahren auf die Kraft der Natur.

Quark von Andechser Natur genießen und dabei Gutes tun?

  • Du trägst daher dazu bei, Müll zu vermeiden: Die Speisequarkzubereitung wird von Andechser in Mehrweggläsern abgefüllt. Übrigens hat die Andechser Molkerei bereits 1981 als erste Molkerei Deutschlands die braune Mehrwegglasflasche für Milch durchgesetzt.
  • Du hilfst, die Welt gentechnikfreier zu machen: Der Biopionier Andechser Natur hat bereits in den 80-er Jahren begonnen, Bio-Milch zu verarbeiten und war der Erste in der Milchbranche, der mit seinen Milchbäuer:innen eine gentechnikfreie Produktion vereinbarte.
  • Du hilfst mit, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren: Andechser Natur leistet einen Beitrag zum Klimaschutz, denn die ökologische Landwirtschaft ist die zukunftsfähige Art der Bewirtschaftung, um aktiv dem Klimawandel zu begegnen. Es dürfen z.B. nur so viele Tiere gehalten werden, wie sie mit dem Ertrag ihrer Flächen ernähren können und es werden keine energie- und ressourcenaufwendig hergestellten Kunstdünger oder chemisch-synthetischen Pestizide genutzt. Das vermindert den Energieaufwand der Landwirtschaft, wodurch der Ausstoß des klimawirksamen Kohlendioxids und somit der CO2-Fußabdruck reduziert wird. Die Andechser Molkerei bekam für ihr Engagement 2018 die Auszeichnung “Deutscher Nachhaltigkeitspreis”. 

❤️ Lebensmittel retten & Verpackung sparen durch die richtige Lagerung TUT GUT! ❤️

Eine richtige Lagerung macht frische Produkte länger haltbar und verhindert damit nicht nur die Verschwendung von Lebensmitteln, sondern trägt auch zur Müllvermeidung bei. Denn wer weniger wegschmeißt, verbraucht auch weniger Verpackung! 

Beim Käse gibt es zum Beispiel einfache Tipps, die viel bewirken. Wir schneiden unseren Käse frisch auf und verpacken ihn in einem speziellen Papier, das gut geeignet ist, um Käse aufzubewahren. Dieses spezielle Papier wirkt wie eine Temperaturschranke, die das Schwitzen des Käses reduziert. Das Papier, das wir verwenden, ist ein lebensmittelechtes Naturprodukt ohne Kunststoff-Filmbeschichtung. Es ist dennoch fettbeständig, feuchtigkeitsbeständig, abbaubar, kompostierbar und mit Altpapier recycelbar. Trotz des guten Papiers gibt es einige Käsesorten, die sich besser für andere Verpackungen eignen. Deshalb haben wir Euch eine Tabelle zusammengestellt, an der Ihr Euch orientieren könnt, wie Ihr welchen Käse optimal aufbewahrt. 

Damit Euer Lieblingskäse länger hält:

  • Schnittkäse in Käsepapier oder Bienenwachstuch, nicht in Aufbewahrungsdose
  • Hartkäse in Bienenwachstuch oder Aufbewahrungsdose, nicht in Käsepapier
  • Weichkäse in Aufbewahrungsdose, nicht in Käsepapier oder Bienenwachstuch

TIPP: Und falls es doch mal zu viel Käse sein sollte, ist aus Käseresten ruckzuck ein leckeres, einfaches Blitz-Käsefondue gezaubert. Dazu einfach die Käsereste zusammen mit einer halben, gepressten Knoblauchzehe, etwas Weißwein und ein wenig Muskatnuss in eine feuerfeste Form geben, abdecken und im Backofen bei 200 °C etwa 20 Minuten weich werden lassen. Baguettewürfel hinein tunken oder das Ganze über Pellkartoffeln gießen. Lecker!