Unser Kundenbrief
frisch aus der Ökokiste

Liebe Leut‘,

für die allermeisten Schulbesucher heißt es nun wohl wieder Schulbank drücken. Von den frühen Morgenstunden bis in den Nachmittag hinein wird gerechnet, geschrieben, notiert, philosophiert und vieles mehr. Am Nachmittag ist dann neben Hausaufgaben erledigen womöglich auch noch für die bevorstehende Klausur zu lernen. Ein „Full-Time-Job“! Damit wären wir auch wieder bei der klassischerweise im Deutschunterricht behandelten Frage angekommen: Leben, um zu arbeiten oder arbeiten um leben? In Sachen Schulbildung geht das Prinzip Arbeiten um zu leben doch in jedem Falle auf! Findet Ihr etwa nicht?

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Doch ganz nebenbei bemerkt; am Lernort Schule treffen ja letztlich nicht nur Lehrer in Verbindung mit dem Chemiebaukasten, dem Cahier d´activité, Effie Briest, dem Statistikbuch, Drosophila melanogaster, der Europakarte oder dem „Kniefall von Warschau“ auf einen, sondern auch jede Menge gute Freunde, häufig sogar solche für´s ganze Leben! Mit Ihnen teilt man Freud und Leid, schmiedet Pläne fürs Wochenende oder schlägt die Pausen mit „Klatsch und Tratsch“ tot. Neben all´ den Annehmlichkeiten und Unannehmlichkeiten darf auch die Energiezufuhr zur Förderung und Erhaltung der Konzentration zwischen den Lerneinheiten nicht zu kurz kommen. Empfehlenswert sind natürlich gesunde und ausgewogene Mahlzeiten.

Wir alle vom Boßhammersch Hof sind in Sachen gesunde Ernährung ganz vorn´mit dabei. Schließlich können wir uns vor Äpfeln, Zwetschgen, Trauben, Radieschen, Möhren, Cocktailtomaten, und allem, was noch so auf die Schnelle zum Opfer des Mundraubs werden kann, kaum retten. Natürlich greifen wir nur auf solche Früchtchen zurück, die aus qualitativen Gründen nicht den Weg in Eure grüne Kiste finden, sondern auf unserem sogenannten „Krusch“/“Kruschel“ landen (bedeutet ins Hochdeutsche übersetzt soviel wie „Restesammlung“).

Radieschen, Cocktailtomaten, Äpfel, Trauben und co. eignen sich aber auch bestens als Sack im Schulalltag. Um nicht als uncool dazustehen – während man auf seinen Radieschen rumknabbert – empfehlen sich Smoothies! Angesagt, einfach und schnell zubereitet, trotzdem super gesund! Für weitere Anregung, welche Produkte sich ebenfalls als Energielieferanten oder auch als kleine Belohnung nach anstrengenden 45 Minuten / 90 Minuten anbieten, haben wir in unserem Onlineshop unter der Kategorie „Inspirier mich“ Leckereien für´s Schulfrühstück zusammengestellt. Dann klappt´s auch mit Chemie und Physik.


Wir wünschen einen guten Start ins neue Schuljahr!


Schöne Grüße aus Großseelheim,
Eure Kistler vom Bosshammersch Hof

Bosshammersch´
kleine Warenkunde

Sellerie

Wussten Sie´s schon?

Sellerie diente den alten Ägyptern als Grabbeigabe und die Griechen und Römer widmeten ihn Hades, dem Gott der Unterwelt. Zudem trugen die alten Römer bei Festgelagen oftmals Kränze aus Sellerie, um sich vor einem Kater zu schützen. Vielleicht kommt daher die Selleriestange in der Bloody Mary.

Wo kommt´s her?

Sellerie ist weltweit in gemäßigten Klimazonen, aber vor allem auf der Nordhalbkugel heimisch. Nach Europa kam der Sellerie erst im frühen Mittelalter. Dort wurde er primär in Klostergärten angepflanzt.

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Wie sieht´s aus?

Der Sellerie gehört botanisch zu den Doldenblütlern (Apiaceaen) und umfasst ca. 20 Arten. Je nach Art ist der Sellerie eine ein-, zwei- oder mehrjährige krautige Pflanze.

Wie verwende ich´s?

Sellerie ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Der Sellerie erhält seinen kräftig, würzigen Geschmack aufgrund der ätherischen Öle mit dem Hauptbestandteil D-Limonen. Aus der Knolle können Suppen, Säfte, Pürees, Saucen und Salate zubereitet werden. Aber auch ein mit Sesam paniertes Sellerie-Schnitzel ist sehr schmackhaft. Die Blätter und Stängel finden sich vor allem als Gewürz von Suppen, Saucen und Salaten wieder.

Was ist drin?

In Asien wird Sellerie seit Jahrhunderten zur Behandlung von Bluthochdruck verwendet. Das in der Pflanze enthaltene Phthalid wirkt entspannend auf die Arterienmuskeln, die den Blutdruck regulieren, und sorgt somit für eine Erweiterung der Blutgefäße. Darüber hinaus soll er die Anzahl der Stresshormone im Blut verringern, welche diese eine Verengung der Blutgefäße bewirken. Die von asiatischen Heilkundigen empfohlene Methode sieht einen einwöchigen Verzehr von täglich 4 bis 5 Selleriestangen mit anschließender dreiwöchiger Pause und danach einer weiteren Woche Sellerie vor. Übertreiben sollte man es nicht, denn Sellerie enthält auch Natrium, welches bei einigen Leuten eher zu einem Ansteigen als zum Absinken des Blutdrucks führen kann.

Tipp:

Knollensellerie verfärbt sich beim Schneiden schnell. Dies beeinträchtigt den Geschmack zwar nicht aber das Auge isst ja bekanntlich mit. Die Verfärbung lässt sich verhindern, in dem der Sellerie in Wasser mit einem Spritzer Zitrone gekocht wird. Oder die Schnittstellen mit Zitronensaft bepinselt werden.

Eine leckere Inspiration
aus der Hofkiste

Buschbohnen mit Kräutercreme

Zutaten

     ca. 700 g Buschbohnen
    2 Zwiebeln
    1 EL Butter
    150 ml Crème fraîche
    Kräutersalz
    1 Prise Muskatnuss
    ½ Bund Petersilie
    etwas getr. Bohnenkraut
    etwas Zitronensaft
    Pfeffer

Zubereitung

Die Bohnen waschen und die Enden abschneiden. Die Zwiebeln schälen, fein hacken und in Butter glasig werden lassen. Die Bohnen in etwas Wasser geben und 10-15 Min. dünsten. Die Hälfte Crème fraîche dazugeben und mit Kräutersalz und Muskatnuss würzen. Die Petersilie waschen, fein hacken und mit Bohnenkraut und restlicher Crème fraîche vermengen. Bohnen vom Herd nehmen und die Crème-fraîche-Kräuter-Mischung hineinrühren. Mit Zitronensaft und viel Pfeffer abschmecken.



Guten Appetit!

Wocheninfo

 

 

 

Liefertagsverschiebung

WIR BITTEN UM BEACHTUNG, wegen des Feiertages am 03.10.2016 verschiebt sich die Montagslieferung auf Dienstag. Der Rest der Woche wird wie gewohnt geliefert.

Ab sofort wieder da:

Möhren Purple Haze (1101)
Knollensellerie (1119)
Trauben Muskat blau (1903)