Obstanbau

Hubert Junker

Kontakt
35305 Grünberg Queckborn

Inhaber
Hubert Junker

Betriebsschwerpunkte
regionales Obst
 

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Zwischen Marburg und Gießen, ganz in der Nähe von Grünberg im malerischen Queckborner Feld, liegen 1,5 Hektar idyllischer Obstanbau.

Hubert Junker baut hier insbesondere Tafeltrauben an, aber auch Zwetschgen, Birnen, Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren und Quitten.

Geboren und aufgewachsen auf einem Demeter-Betrieb in Queckborn, nur 40km von Großseelheim entfernt, lernte Hubert Junker von klein auf was Biolandbau bedeutet. Er vertiefte sein Wissen während seines Landwirtschaftsstudiums in Witzenhausen und sammelte anschließend viele Erfahrungen in Kanada. Von dort hat er viele spannende Ideen in die Heimat mitgenommen, vor 12 Jahren startete er auf ehemaligen Ackerböden seinen Obstanbau. Wunderschön am Hang gelegen und in Waldnähe, mit einem tollen Ausblick über den Taunus und den Vogelsberg, wachsen jetzt 13 verschiedene Sorten Trauben auf etwa 1 ha Weinbau.

Dort setzt Hubert Junker auf „Piwis“, auf pilzwiderstandsfähige Sorten, ein Ergebnis Jahrzehnte-währender Züchtung. Ziel dieser Sorten ist die Kombination aus den krankheitsresistenten, amerikanischen Reben und deren Reblausresistenz mit den guten Weinqualitäten der europäischen Sorten. 

Mit der Verwendung dieser Sorten entfällt bei Hubert Junker jegliche Verwendung von Pflanzenschutzmitteln. Er setzt auch auf einen schwefelfreien Anbau und orientiert sich damit an den Demeter-Richtlinien. Unter den Weinreben liegt eine dicke Schicht Mulch, so dass der Boden deutlich feuchter bleibt, was insbesondere im trockenen Hochsommer Bewässerung einspart – auch „perma green dynamics“ genannt.

Wichtig ist ist Hubert Junker Diversität und Umweltschutz. Zwischen den Reihen wechseln sich Blühstreifen und Kulturstreifen ab, die dadurch angelockte Insektenvielfalt bei meinem Besuch Ende Juli war beeindruckend. 

Erst in diesem Jahr fängt sein Anbau an im wahrsten Sinne des Wortes „Früchte zu tragen“. Vom Setzen der Jungpflanze bis zum ersten ertragreichen Erntejahr vergehen vorneweg 5 Jahre. Die Erträge bei Trauben und Zwetschgen sind nun hoch genug, um an einen Verkauf zu denken.

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