Unser Kundenbrief
frisch aus der Ökokiste

Liebe Leut´,

die Temperaturen kündigen es bereits an und stimmen uns auf die Vorweihnachtszeit ein. Kerzen, Weihnachtsgebäck, Nüsse und Clementinen: Alles Vorboten der besinnlichen und gemütlichen Zeit.
Und was machen die Rezepte der Vorweihnachtszeit aus? Richtig, wohlduftende Gewürze wie Nelken, Zimt, Sternanis und Kardamom finden Einzug sowohl in die Weihnachtsbäckerei als auch in herzhaften Gerichten. Und was wäre der Winter auf dem Sofa mit einem spannenden Buch ohne ein paar leckere Kekse? Kaum vorstellbar, denn allein der Duft herrlich riechender Spekulatius ruft ein Gefühl von Gemütlichkeit hervor.

Zimt ist wohl das bekannteste Gewürz unter den Weihnachtsvertretern und erzählt eine ganz besondere Geschichte. Wohlbekannt, das Gewürz besteht aus der getrockneten Rinde von Zimtbäumen. Wer ursprünglich auf die Idee kam die Rinde eines Baumes zu schälen, zu trocknen und dann in Pulverform zu verwenden war in jedem Fall eines: Kreativ. Und das schon vor langer Zeit, denn Zimt ist eines der ältesten Gewürze die wir kennen. Angeblich wird es bereits seit 3000 v. Chr. in China als solches verwendet. Vielleicht waren auch damals schon die Wirkungen des Gewürzes bekannt, etwa bei Husten und Schnupfen.
Auch Gewürznelken gelten nicht nur als besonders aromatisch, sondern auch als gesund. Sie haben einen ausgesprochen hohen Gehalt an Antioxidantien. Diese sind bekannt für ihre vorbeugende und entzündungshemmende Wirkung.
Ein ganz besonderes Gewürz ist auch Kardamom. Dieser stammt aus dem östlichen Himalaya und wird hauptsächlich in Nepal angebaut. Seine Samen enthalten ätherisches Öl, das ihnen ein würziges, süßlich-scharfes Aroma verleiht. Kardamom ist ein überaus vielseitiges Gewürz und kommt unter anderem in Masalas und Currys, aber auch in Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen und Spekulatius vor. Auch bei arabischem Mokka wird dem Kaffeemehl oft Kardamom zugegeben. Das ergibt einen intensiven und winterlichen Kaffeegeschmack.

Alternativ kann eine Kaffee-Gewürzmischung aus Kardamom, Vanille und braunem Zucker zubereitet werden. Diese ist, gerade in der Weihnachtszeit, etwas ganz besonderes. Sternanis hingegen ist vor allem bekannt für seine Verwendung in der indischen Küche und in Süßspeisen und Gebäck. Das Aroma erinnert, aufgrund des enthaltenen Anis, an Lakritz. Auch Sternanis hat neben seinen aromatischen Vorzügen gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Vor allem das enthaltene Pimpinella anisum soll schleimlösend und krampflösend wirken.

Die „weihnachtlichen“ Gewürze sind also ebenso vielseitig, wie aromatisch und ganz gewiss unverzichtbar in der Weihnachtsbäckerei - finden auch wir in der Ökokiste und bietet pünktlich zur Vorweihnachtszeit ein himmlisches Sortiment an Leckereien so mancher Art an. Ein Stöbern im Shop lohnt sich also, denn dort finden sich neben Winterschokolade, Kokosmakronen und Zimtsterne noch vieles mehr, was das Genießer-Herz höher schlagen lässt.

Wo Herzen in jedem Fall auch deutlich höher schlagen, ist beim alljährlichen Adventsmarkt, der hier in Großseelheim stattfindet. Die Adventszeit- und der Dezember scheinen noch weit entfernt – aber was sind schon 3 Wochen?? Die werden wie im Fluge vergehen und dann läutet der Adventsmarkt am Samstag, den 1.12. endgültig die Vorweihnachtszeit ein!
Es lohnt sich, sich am Samstag ab 14:30 Uhr Zeit zu nehmen, um Großseelheim einen Besuch abzustatten! Der Markt zieht sich entlang der Hauptstraße durch das ganze Dorf und in jedem Hof sind auch noch Buden! Auch wir sind natürlich dabei und haben ein ausgewähltes Sortiment an Wein, Käse und vielen leckeren Knabbereien für Euch parat! Bis 21 Uhr kann man gemütlich über den Markt schlendern, shoppen, verweilen und natürlich ist man kulinarisch bestens versorgt.
Wir freuen uns auf Euch und können Euch versichern, dass man dem besonderen Flair dieses Marktes sofort verfällt!

A propos verfallen: Bitte denkt daran, dass bereits am 6. Dezember der Bestellschluss für das Weihnachtsfleisch ist! Der frühe Vogel fängt in diesem Fall das qualitativ hochwertige Weihnachtsfleisch! Man weiß doch sicher Anfang Dezember was den Lieben gut schmecken könnte und kann sich das Gerenne um Gans und Hirsch sparen, wenn man bis zum 6. bei uns vorbestellt! Auslieferung der Ware ist natürlich in der Woche vor Weihnachten, doch aus Verfügbarkeitsgründen brauchen wir diesen Vorlauf.


Viel Spaß beim Einstimmen auf die Weihnachtszeit wünschen
Eure Kistler vom Boßhammersch Hof


Eine leckere Inspiration aus der Hofküche

Gebackene Süßkartoffeln mit Pilzen

Rezept der Woche KW46

Zutaten für 2 Personen

  • 2 Süßkartoffeln
  • 3 EL Öl
  • Salz und Pfeffer
     
  • 300 g Pilze, z. B. Champignons, Kräuterseitlinge oder Pfifferlinge
  • 1 Lauchzwiebel
  • Butter
  • ½  Dose Kidneybohnen
  • 1 EL Balsamico
  • 1 EL Honig

    Für den Dip:
  • 100g saure Sahne
  • 1 TL Zitronensaft
  • Kräutersalz
  •  Frische Kräuter fein gehackt , z. B. Petersilie und Schnittlauch 

Zubereitung
 

  1. Ofen auf 160 °C vorheizen.  
  2. Die Kartoffeln mit Öl und Salz einreiben und 40 Minuten im Backofen backen.
  3. Pilze putzen und klein schneiden. Die Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden.
  4. Pilze und Zwiebeln in einer Pfanne mit Butter anbraten, salzen und pfeffern. Kidneybohnen abgießen und zu den Pilzen geben. Balsamico und Honig dazugeben und die Flüssigkeit einkochen lassen.
  5. Die saure Sahne mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren. Kräuter dazugeben.
  6. Die Süßkartoffeln aus dem Ofen holen, längs aufschneiden und mit der Pilzmischung füllen.
  7. Mit dem Dip schön anrichten.

Rezept entnommen aus: „Bioladen - Rezeptidee“


Unsere Zutaten zum Rezept


Warenkunde

Steckrübe

Wussten Sie´s schon?

Steckrüben auch Kohl- oder Butterrüben genannt, galten zu Hungerzeiten als der Kohlenhydratlieferant überhaupt. Im ersten Weltkrieg ernährten sich die Menschen zeitweise ausschließlich von Steckrüben. Darauf ist auch zurück zu führen, warum Steckrüben bei den Deutschen nicht mehr häufig auf dem Teller landen. In Spanien, Italien, Frankreich, Nord- und Osteuropa sind Steckrüben jedoch ein beliebter Energiebringer. Es wird vermutet, dass Steckrüben eine Mischung aus Kohlrabi und Rüben sind. Die Haupterntezeit für Steckrüben ist im Oktober und November; verkauft wird das Gemüse den gesamten Winter über. Geschmacklich erinnert das gelbe Fleisch der leicht süßlichen Steckrüben an Pastinaken und Möhren.

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Wo kommt´s her?

Wie schon einer ihrer zahlreichen Zweitnamen verrät, kam die „schwedische Rübe“ im 17. Jahrhundert aus Skandinavien zu uns. Woher Steckrüben tatsächlich ursprünglich stammen, ist bis heute nicht geklärt.

Wie sieht´s aus?

Die bis zu 1,5 Kilogramm schweren, runden oder ovalen Knollen haben eine kräftige helle bis rötliche Schale, die vor der Zubereitung großzügig entfernt werden muss. Das Fleisch der Steckrüben ist je nach Sorte weiß oder gelb. Da das Fleisch gelber Steckrüben einen intensiveren Geschmack hat, werden gelbe Steckrüben für die Küche bevorzugt. Steckrüben mit weißem Fruchtfleisch werden vor allem als Tierfutter angebaut.

Wie verwende ich´s?

Vor der Zubereitung schält und wäscht man sie. In Stücke oder dünne Scheiben geschnitten, eignen sie sich gedünstet oder gekocht als Beilage zu Fleisch und Fisch. Sie passen auch gut zu Pürees und Cremesuppen.

Was ist drin?

Der Nährstoffgehalt von Steckrüben kann sich sehen lassen: Traubenzucker, Eiweiß, ätherische Öle, wichtige Mineralstoffe, Beta-Karotin sowie die Vitamine B1, B2 und C machen die Rübe zu einem echten Powergemüse. Da Steckrüben fast gar kein Fett enthalten, eignen sie sich auch perfekt für alle, die auf ihre Figur achten.

Wie lagere ich sie?

Steckrüben lassen sich in einem kühlen und trockenem Keller mehrere Monate lang lagern.

Tipp:

Steckrüben gedeihen in unseren Breiten im Freiland. Wer sie im Garten anbauen möchte, zieht sie ab Mitte Mai vor und pflanzt sie nach rund sechs Wochen ins Freiland aus. Ab Mitte September sind die Rüben reif zur Ernte. Die Knollen können vielfach auch im Winter im Beet bleiben, denn sie widerstehen Frost bis etwa minus zehn Grad.


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