Unser Kundenbrief
- frisch aus der Ökokiste

Liebe Leut´,

Mitten in die Osterfeiertage platzt jetzt also diese Kundenbrief E-Mail. Da wir weder am Ostersonntag, noch am Ostermontag stören wollen, wird dieser Kundenbrief eher leichte Kost, das wird vielen nach Ostereischlemmerei und Forellenvöllerei vielleicht auch lieb sein.  - Für die unter uns, die den Brief als Rückseite auf Ihrer Rechnung erhalten und unter der Woche lesen, hilft er vielleicht für die Wochenendplanung.

In wenigen Tagen ist auch der April schon rum – und ja, wir fragen uns alle wo die Zeit geblieben ist! - und mit dem Wonnemonat Mai wird das Wetter ganz sicher auch beständiger, noch wärmer und das Sommergefühl stellt sich ein. Für mich als langjährige Reiterin und Pferdebesitzerin, die gleichzeitig seit der Studienzeit eng mit der Landwirtschaft verbunden ist, ist der Mai einer der schönsten Monate des Jahres. Es ist einfach der Monat, in dem auch die letzten Reste des Winters endgültig vorbei sind. Alles ist wunderschön grell-grün, die Blüten bombastisch-bunt. Das heisst dann für die Tiere: Ab nach draussen! Anfang bis Mitte Mai ist im Stall meistens „Weideauftrieb“. Die über die Saison sehr stark beanspruchten Weiden (bleibt trotz gutem Weidenmanagement nicht aus) brauchen einfach länger um guten Aufwuchs aufzuweisen, und ein wenig was an Gras muss ja auf den Weiden sein, bevor die Tiere draufkommen. Gleiches gilt für das Rindvieh. Vielerorts fangen die Landwirte schon jetzt an, ihre Tiere nach draußen zu treiben. Nicht nur die Tiere, sondern auch der Landwirt ist froh, wenn die Stallzeit nach langen Monaten vorrüber ist und es wieder an die frische Luft geht. Denn gleichzeitig bedeutet es weniger Arbeit im Stall, wie misten, einstreuen oder füttern. Dafür gibt es in der Outdoor Saison andere Betätigungsfelder: Zäune bauen, Wasserfässer fahren, Tiere umtreiben, Wetterschutz aufbauen und und und… Wer mit Tieren arbeitet, hat immer etwas zu tun. 

Viele Betriebe verknüpfen Weideauftriebe mit geselligem Beisammensein, da an solchen Tagen helfende Hände immer gefragt sind ( in ihrem Übermut wird die ein oder andere Zaunlitze doch schonmal von 500-1000kg Tier übersehen…) und der Anlass einfach so schön ist, dass sich jeder gerne dafür Zeit nimmt. Verbunden mit Kaltgetränk und heißem Grillrost ist das für mich einer der schönsten Tage im Jahr, wenn die Tiere in den Sommer starten. Wer so etwas einmal miterleben möchte, der wendet sich am besten direkt an die Landwirte oder Stallbetreiber in der Umgebung, die nach biologischen Richtlinien wirtschaften und fragt nach, wann Weideauftrieb ist, und ob man zuschauen/dabei sein darf. Es lohnt sich für Groß und Klein!
 

Wer sich nicht ganz so doll für Vierbeiner begeistern kann wie ich oder Jungs daheim hat, statt Mädels, und ein wenig Landluft schnuppern will, der kann ja mal beim Silo fahren zuschauen gehen ( natürlich immer nach vorheriger Absprache, was für uns Zaungäste Freizeit bedeutet, ist für die Landwirte und ihr Team harte, stundenlange Arbeit und macht den Erfolg oder Misserfolg der Winterfütterung aus!). Silo? Im Laufe des Mais, sobald die Wiesen einen gewissen Stand erreicht haben, wird das frische Gras gemäht und mit riesigen Ladewagen zum Hof gefahren, um dort in Fahrsilos für den Winter haltbar gemacht zu werden, dieses Rinderfutter nennt man dann Grassilage, es wird gefüttert, wenn kein frisches Gras mehr zur Verfügung steht. Meist wird es in genau abgestimmten Mischrationen den Milchkühen vorgelegt, und nicht als reine Grassilage gefüttert. Auf jeden Fall ein Termin, bei dem geballte PS Power auf den Wiesen und im Silo unterwegs ist, und oft bietet sich für die Kleinen die Gelegenheit mal eine Tour mitzufahren.

Im weiteren Jahresverlauf reiht sich dann oft ein Hoffest an das andere, abgewechselt nur durch Traktortage, Mühlentage oder Backhausfeste. Es muss nicht immer der Zoo oder der Wildpark sein, um mit der Familie was zu erleben, erkundigt Euch einmal wann Landwirte, Mühlen, Gärtnereien oder Agrarbetriebe im Sommer Familientage feiern, das ist immer einen Ausflug wert und man lernt jede Menge über unser Agrarsystem.

Dass dann in den späteren Sommermonaten die Erdbeerfelder zum selber pflücken mein absolutes Highlight sind, das verrate ich lieber nicht zu laut, es soll ja mehr für mich bleiben!

Wir wünschen Euch über die verbleibenden Ostertage mindestens so entspannte Tage, wie die restlichen Schönwettermonate danach! Eure Zwei- und Vierbeiner vom Boßhammersch Hof

Eine leckere Inspiration 
aus der Hofküche

Lauch-Tarte

Rezept der Woche KW17

Zutaten

  • 200 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Meersalz
  • 100 g kalte Butter

    Für den Belag:
  • 2-3 Stangen Lauch 
  • ca. 200 g Möhren 
  • Kräutersalz
  • Pfeffer, Cayennepfeffer
  • 200 ml Sahne
  • 3 Eier
  • Muskatnuss 
  • 2 EL Pinienkerne

Zubereitung:

Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben, eine Mulde  formen. Ei und Salz hineingeben. Butter in Flöckchen  am Rand verteilen. Mit einem Messer durchhacken,  dann rasch verkneten. Zu einer Kugel formen und  zugedeckt mindestens 30 Min. im Kühlschrank ruhen  lassen. 

Inzwischen die Möhren schälen und grob  raspeln. Den Lauch putzen, waschen und schräg in  schmale Ringe schneiden. In kochendem Salzwasser  die Möhren 4 Min. und die Lauchringe 1 Min  blanchieren, eiskalt abschrecken und gut abtropfen  lassen. 

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Den Teig  auf wenig Mehl rund ausrollen, in die Form legen und  einen Rand von 3 cm formen. Möhren mit Lauch   mischen, mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen  und auf dem Teig verteilen. Die Sahne mit den Eiern  verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und  darüber gießen, mit den Pinienkernen bestreuen. 

Die Tarte im heißen Backofen (Mitte, Umluft 180 °C) 30 Min. backen.

Unsere Zutaten zum Rezept

Warenkunde

Pak Choy

Wo kommt´s her?

Der Pak Choy, auch Chinesischer Senfkohl genannt, ist eine mit dem Chinakohl verwandte ostasiatische Kohlsorte.

Wie sieht´s aus?

Pak Choy bildet nicht, wie der Chinakohl, geschlossenen Köpfe, sondern fällt durch seine breiten, weißen, fleischigen und knackigen Blattrippen auf. Seine äußere Erscheinungsform erinnert daher eher an die einer Mangoldstaude. Da er leichte Nachtfröste verträgt, kann er auch bei uns bis in den Winter hinein geerntet werden.

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Wie verwende ich´s?

Pak Choy schmeckt mild, leicht erdig-nussig mit einem Hauch von Senf. Es können sowohl die Blattstiele als auch die grünen Blätter verwendet werden. Man kann den Pak Choy roh als fein geschnittenen Salat anrichten, üblicher ist jedoch die Zubereitung als warmes Gemüsegericht, bzw. als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten. Als Kochgemüse ist er universell einsetzbar und eignet sich hervorragend für alle asiatischen Gerichte, z.B. in Verbindung mit gelben Rüben, Lauch und/oder Süßkartoffeln und auch mit Currypaste macht er sich wunderbar.

Was ist drin?

Er ist reich an Kohlenhydraten, Eiweiß, Calcium und Eisen und dazu noch ein großzügiger Lieferant von Vitamin C und Vitaminen der B-Gruppe.

Neu im Sortiment / Wieder da:

Liefertagsverschiebung:

Am Karfreitag, den 19.04. liefern wir wie gewohnt aus!!
Ostermontag, 22.04. liefern wir nicht aus, d.h. alle Kunden werden einen Tag später als üblich beliefert.
Montagskunden am Dienstag, Dienstagskunden am Mittwoch....Freitagskunden am Samstag, den 27.04.