Unser Kundenbrief
frisch aus der Ökokiste

Liebe Leut´,

„Stillstand ist Rückschritt und der erste Schritt ins Grab“ (Reinhold Würth), so heißt es in einem bekannten Zitat. Veränderungen machen aber auch gleichzeitig Angst, sei es privat oder im Beruf. Trotzdem ist man manchmal gezwungen neue Wege zu gehen, und oft erweisen sie sich im Nachhinein als absolut richtig. 
Sich im Privatleben weiterzuentwickeln sind oft ganz bewusste Entscheidungen, wie zum Beispiel ein Umzug, ein neues Jobangebot, ein neues Hobby oder neue Erfahrungen zu erleben. Ob Stillstand dort immer direkt Rückschritt bedeutet, das kann man diskutieren, aber ganz bestimmt bringt es eine Menge wertvoller Erfahrungen mit sich, wenn man eben nicht auf der Stelle steht!

Auch wir als Ökokiste stehen nie still. Beeinflusst von zahlreichen Kriterien können wir gar nicht anders, als ständig in Bewegung zu bleiben und uns intern, wie auch nach außen hin zu verändern, zu optimieren, anzupassen und neu zu strukturieren. 
Das reicht von einer veränderten Organisation im Packprozess der Waren, verursacht durch eine höhere Kundenzahl, bis hin zu Umstrukturierungen im Personalplan durch Krankheit, Urlaub oder andere Ausfälle. Aber auch im Kleinen verändern wir uns wöchentlich, ja fast täglich. Sortimentsanpassungen, die durch Qualitätseinbußen oder Saisonwechsel nötig sind geschehen nahezu jeden Tag, die Touren verändern sich, wenn Kunden aufhören, oder neu dazukommen. Nur so bleibt das System funktionsfähig.

Manche Veränderungen oder Anpassungen bleiben unbemerkt, sind nötig damit alle Abläufe weiterhin reibungslos funktionieren, andere Neuerungen wiederum müssen kommuniziert und die Hintergründe erläutert werden, da sie nicht generell selbsterklärend sind, aber die Auswirkungen sichtbar werden.
Diese wunderschöne Einleitung dient natürlich der Einführung einer Veränderung, die einige von Euch direkt betrifft.

Wir werden ab Montag, dem 28. Januar, also in rund zwei Wochen unsere Abokisten anpassen und aktualisieren. Ausgehend von Beliebtheit und Bedarf fällt die ein oder andere Kistenausführung weg, die sich nicht durchgesetzt hat, zum Beispiel gibt es die Schonkostkiste in 5 verschiedenen Größen, die gar nicht alle nötig sind. 

In dem Zuge passen wir die Preise der mittleren und großen Abokisten an. Die Abokistenpreise sind dann wie folgt:

Abokiste mini 5€, klein 10€, normal 15€, mittel 20€ und groß 25€
Diese Staffelung ist eingängig und logisch und ermöglicht uns, die größeren Kisten mit Obst und/oder Gemüse in ausreichender Produktmenge- und auswahl für Euch zu planen! Es ermöglicht uns im Einkauf und der Aboplanung bessere Variationen und Inhalte für Euch bereitzustellen. 
Die Anpassung passiert automatisch, ihr müsst selbst nichts unternehmen, und könnt ausprobieren ob die neu angepasste Größe (nur bei mittel und groß) für Euch und Eure Familie passt – oder nicht.  
Wer hierzu Fragen oder Anregungen hat, der kann uns unter info@bosshammersch-hof.de jederzeit gerne kontaktieren oder einfach anrufen!


Den restlichen Platz nutzen wir heute für eine kleine Warenkunde. Als besonderes Highlight im Frischebereich empfehlen wir den Asiasalat Wasabina (Art.Nr. 1083).
Die Franzosen wissen was schmeckt und bauen dieses Kohlgewächs aus Asien an, das wir 100g-weise verkaufen. Die gezackten, grünen Blätter besitzen ein scharfes Meerrettich-Aroma und sorgen, unter den Salat gemischt für ein exotisches, senfähnliches Geschmackserlebnis! Wer ihn nicht roh essen möchte, gart ihn kurz - wir empfehlen die Zubereitung mit einem guten Balsamico-Essig und Öl! Der Wasabina ist sicher nicht lange im Sortiment, nutzt diese kulinarische Chance auf ein wenig Abwechslung und erweitert Euren Geschmackshorizont, kein Stillstand auf dem Teller für uns!


Wir wünschen Euch eine fortschrittliche Woche,
Eure Kistler vom Boßhammersch Hof


Eine leckere Inspiration aus der Hofküche

 Süßkartoffelsüppchen mit Mango-Creme

Rezept der Woche KW 04

Zutaten:

  • 600 g Süßkartoffeln 
  • 200 g Kartoffeln 
  • 1 Zwiebel 
  • 1 Knoblauchzehe 
  • 1 Orange 
  • 2 EL Rapsöl 
  • 1L Gemüsebrühe 
  • 1 Mango 
  • 100 g Porree 
  • ¼ Chilischote 
  • 75 g saure Sahne 
  • 75 g Schmand 
  • 1/2 Beet Kresse 
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß 
  • Curry

Zubereitung
 

  1. Orange sehr dünn schälen und den Saft auspressen. 
  2. Süßkartoffeln und Kartoffeln schälen und würfeln.
  3. Zwiebel und Knoblauch ebenfalls würfeln und zusammen mit den Kartoffeln im Rapsöl kurz andünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, Orangenschale hinzufügen und ca. 20 Minuten  garen.
  4. In der Zwischenzeit die Mango schälen und in sehr feine Würfel schneiden.
  5. Porree putzen, waschen und ebenfalls fein würfeln. Chili fein hacken.
  6. Schmand und saure Sahne verrühren. Mango, Porree und Chili unterheben und mit etwas Salz abschmecken.
  7. Die Orangenschale aus der Suppe  entfernen und alles mit dem Pürierstab fein aufmixen. Mit  Salz, Pfeffer, Curry, Paprika und Orangensaft abschmecken.
  8. Suppe in Tellern anrichten und jeweils mit einem Klecks   Mangocreme und etwas Kresse servieren. 

 

Rezept entnommen aus: „Rezept der Woche, Bioladen*“

 


Unsere Zutaten zum Rezept


Warenkunde

Erdnuss

Wussten Sie´s schon?

Die Erdnuss (Arachis hypogaea) ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae). Die Frucht der Erdnuss ist botanisch gesehen eine Hülsenfrucht, die sich entwicklungsgeschichtlich zur Nuss gewandelt hat. Die Erdnuss gehört zur selben Unterfamilie wie beispielsweise die Erbse und die Bohnen-Arten. Der englische Trivialname der Erdnuss, peanut (zu deutsch „Erbsennuss“), weist auf die botanische Zugehörigkeit zur Familie der Hülsenfrüchtler hin.

Die Ähnlichkeit zu botanischen Nüssen ergibt sich durch die Beschaffenheit der Samen: die Konsistenz, den hohen Fettgehalt und den vergleichsweise niedrigen Anteil an Stärke. Im Vergleich zu echten Nüssen ist der Anteil an Omega-3-Fettsäuren gering. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hülsenfrüchten sind Erdnüsse allerdings roh genießbar. Das allergene Potential ist im Vergleich zu anderen Lebensmitteln relativ hoch.

Weiterlesen ...

Wie sieht´s aus?

Die Erdnuss ist eine einjährige krautige Pflanze. Der gelblich behaarte bis kahle Stängel ist selbständig aufrecht bis kriechend und zwischen 6 und 80 Zentimeter, meist jedoch etwa 30 Zentimeter lang.
Die Hülsenfrüchte sind geokarp, befinden sich also im Erdreich, deshalb der Name „Erdnuss“. Obwohl die Erdnuss zu den Leguminosen zählt, verhält sich ihre Frucht anders als die sich öffnenden Hülsenfrüchte; sie bleibt geschlossen und gehört demnach morphologisch zu den Nüssen. Die Früchte bestehen aus einer hellbraunen Hülse, in der sich je ein bis drei Kerne befinden können.

Wo kommt´s her?

Ursprünglich in den Anden Südamerikas beheimatet, hat sich der Anbau der Erdnuss seit ihrer wachsenden Bedeutung als Ölfrucht über die ganzen Tropen und Subtropen ausgebreitet.
Archäologen datierten die ältesten bekannten Funde von Erdnüssen, im Zusammenhang mit menschlichen Ansiedlungen, aus Peru im Jahr 2007 auf ein Alter von 7840 Jahren. Von dort verbreitete sich der Erdnussanbau auf weitere Teile Süd- und Mesoamerikas, wo spanische Konquistadoren an den Märkten von Tenochtitlán auf die tlalcacáhuatl (Nahuatl für „Erdnuss“, wörtlich „Kakaobohne der Erde“; von diesem Wort stammen auch die spanischen und französischen Begriffe für die Erdnuss, cacahuetebzw. cacahuète) aufmerksam wurden.

Auch in Brasilien war die Erdnuss schon vor 2000 Jahren im Anbau und wurde von dort im Zuge des Sklavenhandels nach Afrika gebracht. Heute wird die Erdnuss weltweit in warmen Gebieten angebaut. Hauptanbaugebiete sind Westafrika, China, Indien, Nord- und Südamerika.

Wie verwende ich´s?

Ungewürzte Erdnusskerne schmecken angeröstet und gehackt auf Suppen, in Gemüsepfannen oder Salaten. Gemahlen verleihen sie cremigen Suppen Bindung und Aroma und geben Salatdressings einen raffinierten Geschmack. Bei Panaden, z.B. für Hähnchenschnitzel, können Sie einen Teil der Semmelbrösel durch grob gemahlene Erdnüsse ersetzen. Auch beim Backen kann man statt gemahlener Haselnüsse oder Mandeln Erdnüsse verwenden. Geröstet und gesalzen bzw. gewürzt sind die Kerne perfekt zum Knabbern. Erdnussbutter schmeckt nicht nur als Brotaufstrich, sie eignet sich auch für cremige Dips, z.B. zu Hähnchenspießen, oder verfeinert Soßen und Gemüsegerichte. Erdnussöl hat einen neutralen Geschmack und lässt sich hoch erhitzen – ideal zum Braten, Frittieren oder für Fondue. Und noch ein Tipp: Erdnüsse in der Schale schmecken besonders aromatisch, wenn Sie sie vor dem Verzehr etwa 5 Minuten bei 225 °C im Backofen rösten.

Was ist drin?

Erdnusskerne sind mit durchschnittlich 615 kcal/ 2575 kJ pro 100 g sehr energiereich. Das liegt vor allem an ihrem hohen Fettgehalt von fast 50 Prozent. Dieses Fett besteht jedoch zum größten Teil aus hochwertigen, ungesättigten Fettsäuren (z.B. Alpha-Linolensäure). Als Hülsenfrucht hat die Erdnuss mit mehr als 25 % einen sehr viel höheren Eiweißanteil als z.B. Walnüsse mit „nur“ 16 % . Zudem punktet sie mit einem hohen Gehalt an Vitamin E. Sie liefert außerdem B1, reichlich Niacin, Panthothensäure sowie Vitamin B6, Biotin und Folsäure. Sie ist reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium und Phosphor, Zink, Mangan und Kupfer, genauso wie an Phytosterinen.
Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Die B-Vitamine B1, B6, Pantothensäure und Niacin sowie der Mineralstoff Phosphor sorgen für einen normalen Energiestoffwechsel. Das zu den B-Vitaminen gehörende Folat ist für eine normale Blutbildung zuständig. Biotin und Zink unterstützen den Erhalt normaler Haut. Der Mineralstoff Magnesium fördert eine normale Muskelfunktion und Kalium die Aufrechterhaltung des normalen Blutdrucks. Mangan und Kupfer tragen dazu bei, Körperzellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Erdnüsse gehören zu den problematischsten Allergieauslösen, denn im Gegensatz zu anderen Lebensmittelallergien reichen bei ihr schon kleinste Mengen um schwere Symptome auszulösen. Erdnussallergiker müssen alle Produkte mit Erdnüssen deshalb strikt meiden.

Wie lagere ich sie?

Erdnüsse in der Schale sollten Sie trocken und kühl in einer Holzkiste oder einem Netz aufbewahren. Denn sie sind besonders anfällig für Schimmel und Schädlinge wie Maden und Fliegen. So halten Sie sich etwa 6 Monate. Erdnusskerne dunkel und kühl lagern, denn sie werden schnell ranzig. Ungeöffnete Packungen halten so etwa 6 Monate. Bereits geöffnete Packungen gut verschlossen aufbewahren und innerhalb von 8-12 Wochen aufbrauchen. Verfärbte und verschrumpelte Erdnüsse sollten man nicht mehr essen.


 

entnommen aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Erdnuss


Neu im Sortiment / Wieder da: