Unser Kundenbrief
frisch aus der Ökokiste

Liebe Leut´,

Die letzten zwei Arbeitswochen brechen an!! Unglaublich oder? Seid ihr urlaubsreif oder geht ihr den Endspurt mit besonders viel Elan an? So langsam drängt die Zeit für die eine oder andere Vorbereitung. Das Weihnachtsfleisch zum Beispiel musste schon vorbestellt werden, die regionalen Ohäuser Hähnchen sind auch schon alle reserviert und die ein oder andere weihnachtliche Leckerei schon vergriffen. Zuerst kam es einem noch soooo lange vor bis Weihnachten – Lebkuchen im September, Geschenkideen im Oktober – der Sommer war doch gerade erst vorbei! Und auf einmal – stehen die Feiertage kurz bevor! Damit ihr Euch nicht ebenso plötzlich mit der Frage beschäftigen müsst ob und wann die Ökokiste denn über die Feiertage und zwischen den Jahren liefert, hier eine Übersicht: 

Wir machen Urlaub in der Woche vom 24. - 30.12. 

Wir sind ab dem 2.01. wieder in der Ökokiste anzutreffen und packen fleißig Eure Kisten! Durch Silvester können wir in der ersten Januarwoche die Kunden, die Montag und Dienstag ihre Kiste bekommen leider NICHT beliefern. 
Für die Liefertage Mittwoch bis Freitag verschiebt sich die Anlieferung jeweils um einen Tag nach hinten! 

Ab KW 2 läuft alles wieder seinen gewohnten Gang!

Kleiner Tipp: Kunden in den Liefergebieten Marburg und Gießen könnten in der ersten Woche auf eine Anlieferung Ende der Woche ausweichen, denn diese Regionen fahren wir auch donnerstags/freitags noch einmal an. Bitte erfragt diese Möglichkeit bei unserem Kundenservice, denn wir verstehen natürlich, dass ihr nicht auf eine Lieferung verzichten wollt :-)

Habt ihr schon alle Geschenke? Und wenn ja, sind die auch schon alle verpackt? Ich bin da ja eher pragmatisch veranlagt. Zur Not langt auch Zeitung. Extra Geschenkpapier mit Weihnachtsmotiven –  muss doch nicht sein. Schleifchen und Bänder? Überbewertet! So auf jeden Fall mein Einpackverhalten, was auf keinen Fall nachahmenswert ist. 

Das die Verpackung aber sehr wichtig sein kann, und auch bei vielen einen hohen Stellenwert und viel Beachtung genießt, ist nicht nur auf Geschenke, sondern auch auf Lebensmittel übertragbar.

Die Vermeidung von Plastik ist ein weit verbreitetes Thema, wir bemühen uns sehr um den kleinstmöglichen Einsatz und auch um Alternativen. Erfolg hatte die Suche jetzt bei der Käseverpackung. Dort haben wir BioPap gefunden, ein nachhaltiges Käsepapier, welches in Europa produziert wird und aus dem Rohstoff Zellulose hergestellt wird. Die Wälder, aus denen die Zellulose stammt sind FSC bzw. PEFC zertifiziert.  FSC= Forest Stewardship Council, deren Ziel es ist, unsere Wälder für kommende Generationen zu erhalten. FSC hat verantwortungsvolle Standards für die Waldwirtschaft entwickelt, nach ökologischen und sozialen Kriterien. PEFC= Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes ist ein transparentes und unabhängiges System zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung, ein sogenannter „Wald-TÜV“. Eckpunkte sind eine ausgeglichene Bilanz zwischen Wachstum und Ertrag der Bäume, womit biologische Vielfalt gewahrt bleibt und keine Monokulturen entstehen. Das neue Käsepapier beziehen wir über die ökologischen Molkereien Allgäu, kurz ÖMA, die als absolute Käseexperten wissen, was beim Käsepacken wichtig ist. Somit ist das Papier atmungsaktiv, fett- und feuchtigkeitsbeständig und ermöglicht die Frischerhaltung, sowie eine weitere Reifung des Käses. Habt ihr Euren Käse schon im neuen Look erhalten? Wie ist Eure Meinung?
Nach dem Gebrauch kann das Papier in sauberem Zustand ins Altpapier, oder alternativ in die Bio-Tonne. Durch das Monomaterial ist kein Trennen von Papier und Kunststofffolie nötig - die hier ja sowieso fehlt. Wir sind richtig froh dieses Papier gefunden zu haben und testen es fleißig!

Verpackt nicht nur Eure Geschenke sondern auch Euch – es soll kalt werden!
Eure Kistler vom Boßhammersch Hof


Eine leckere Inspiration aus der Hofküche

Rote Bete Crostini

Rezept der Woche KW50

Zutaten

  • ca. 300 g Rote Bete 
  • 8 Scheiben Baguette
  • Olivenöl zum einpinseln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 20 g Walnusskerne 
  • ca. 150 g Möhren 
  • 2-3 EL Aceto balsamico
  • 2 EL Raps- oder Walnussöl
  • 2 TL Dill, TK
  • Kräutersalz, Pfeffer
  • 1 Apfel 

Zubereitung
 

  1. Die Roten Bete kann man auch schon am Vortag garen.
  2. Rote Bete in Salzwasser ca. 45 Min. garen und schälen. 
  3. Baguette mit Olivenöl einpinseln und bei 80 °C im Backofen knusprig grillen. 
  4. Gekochte Rote Bete und Zwiebel fein würfeln, Walnusskerne hacken. Möhren fein raspeln. Alles mit Aceto balsamico und Öl mischen, Dill zugeben, salzen und pfeffern. Auf die Baguettescheiben verteilen. Apfel waschen, vierteln und in dünne Spalten schneiden. Die Costini mit den Apfelspalten belegen und servieren.

Originalrezept aus der Greenbag-Küche

 


Unsere Zutaten zum Rezept


Warenkunde

Sprossen

Wussten Sie´s schon?

Sprossen und Keimlinge, auch Sprossgemüse oder Keimsprossen genannt, sind auskeimende und sich zu Jungpflanzen entwickelnde Samen von Pflanzen. Während des Keimprozesses kommt es unter dem Einfluss von Licht, Sauerstoff, Wärme und Feuchtigkeit zu einem Anstieg von Nährstoffen. Sprossen sind reich an Eiweiß, Vitaminen, Ballaststoffen, Mineralien und Spurenelementen und besitzen somit einen hohen ernährungsphysiologischen Wert.

Der Trend zu gesunder Ernährung und die Beliebtheit asiatischer Gerichte, ob im Restaurant oder Zuhause, machen Sprossen und Keimlinge inzwischen zu einem festen Bestandteil in unserer Nahrung. Sie werden roh und gekocht verzehrt oder als Würzmittel anderen Speisen zugefügt. Geeignet für die Aufzucht von Sprossen und Keimlingen sind Getreidesamen (z. B.Weizen, Gerste, Hafer, Hirse, Mais), Samen der Mung(o)bohne und von anderen Pflanzen wie Kresse, Erbsen, Linsen, Rettich und Senf. Man kann Sprossen fertig kaufen oder auch selbst ohne großen Aufwand und besondere Kenntnisse anzüchten.

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Wo kommt´s her?

Schon im alten China wies vor 5.000 Jahren der Gott-Kaiser Shen-Nung sein Volk an, Sojabohnen-Sprossen herzustellen. Und auch die Inkas und Azteken lehrten ihre Bevölkerung schon früh die Sprossenzucht. Die robusten Hunzas im Himalaja wussten Sprossen auch in den in eisigen Wintermonaten in 4.000 bis 6.000 Metern Höhe zu ziehen.

Wie verwende ich´s?

Sprossengemüse können roh verzehrt werden. Sie werden hauptsächlich zu Salat oder Rohkostplatten verarbeitet. Sie eignen sich zum Mischen mit Blattsalaten wie Chicorée, Batavia Salat und Kopfsalat oder mit Obst wie Bananen, Feigen oder Johannisbeeren oder mit Nüssen. Je nach Sprossenart sollten sie vor dem Verzehr mit kaltem Wasser gewaschen oder kurz blanchiert werden. Ganz zarte feine Sprossen wie beispielsweise die Kresse müssen dann aber sofort verwendet werden, da sie sonst sehr schnell welk werden. Als Beilage zu anderem Frischgemüse schmecken sie ausgezeichnet, wenn sie kurz in Butter geschwenkt wurden. Zudem lassen sich die Sprossen zu Kartoffelgerichten oder Reisgerichten verwenden, als Einlage für Gemüseeintöpfe oder Quark. Sprossen werden auch als Konserven angeboten. Vorwiegend Keimlinge aus Sojabohnen oder Kichererbsen. Bohnenkeimlinge sind in Asien besonders beliebte Gemüsekonserven. Als Import werden sie bei uns in Dosen oder Gläsern als Beansprouts angeboten. Sie sind ganzjährig zu erhalten.

Was ist drin?

Während die Samen auskeimen steigt der Gehalt der Nährstoffe stark an. Die Sprossen sind darum reicher an Mineralien, Vitaminen und anderen wertvollen sekundären Pflanzenstoffen (SPS) als später die ausgewachsene Pflanze. Sprossengemüse hat einen hohen Anteil an Ballaststoffen und einen geringeren Energiegehalt als Frischgemüse. Die schwer verdaulichen, komplexen Kohlenhydrate von Hülsenfrüchten werden bis zu 80% zu leicht verdaulichem Doppelzucker umgewandelt. Einige Sprossen aus Hülsenfrüchten beispielsweise, enthalten jedoch u.a. auch Hämagglutinine, die sich u.U. gesundheitsschädlich auswirken können. Während des Keimprozesses werden diese Stoffe nicht vollständig abgebaut. Darum werden Sprossen auf Hülsenfrüchten teilweise blanchiert. Dadurch werden die restlichen Hämagglutinine abgebaut. Beim Blanchieren gehen leider auch einige wärmeempfindlichen Vitamine verloren.

Wie lagere ich sie?

Keimlinge sollten möglichst dann gegessen werden, wenn sie ihre gewünschte Größe erreicht haben. Sprossen, die entsprechend gekeimt sind aber noch nicht verzehrt werden können, sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Kälte beeinträchtigt ihre weitere Entwicklung weitestgehend. Man gibt sie in ein gut verschließbares Glas oder Plastikbeutel indem die Sprossen locker liegen und nicht gepresst werden. Zudem sollten sie möglichst gut abgetropft sein. So können die Sprossen gut 48 Stunden aufbewahrt werden.

Tipp

Wer sie mag und verträgt, kann Sprossen ganz nach Geschmack essen. Kinder und Leute mit empfindlichem Magen und Darm tun allerdings gut daran, rohe Keimlinge erst nach einem kurzen Tauchbad in kochendem Wasser zu verzehren. So verschwinden eventuell vorhandene Krankheitserreger, aber auch die leicht giftigen Bestandteile der Hülsenfruchtkeimlinge. Dass auch einige Vitamine dabei baden gehen, muss man wohl in Kauf nehmen.


 

Quelle:Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011
Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015
Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012
Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007
Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005


Neu im Sortiment / Wieder da:


Wocheninfo

Betriebsferien

Vom 22.12. bis zum 01.01.2018 machen wir Betriebsferien und liefern nicht aus! 
Ab Mittwoch, dem 02.01.19 sind wir wieder wie gewohnt für Euch da.

 

Liefertagsverschiebung:

In der KW01 fällt für die Montag- und Dienstagskunden die Lieferung aus. Für die nachfolgenden Tage
gilt eine Liefertagsverschiebung, d. h.  die Mittwochskunden werden am Donnerstag, den 03.01. beliefert,
die Donnerstagskunden am Freitag, den 04.01. und die Freitagskunden erhalten ihre erste Kiste im neuen Jahr am Samstag, den 05.01.19.