Unser Kundenbrief
frisch aus der Ökokiste

Liebe Leut´,

über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Bei der leckeren Melone vermutlich  nicht, wohl aber schon eher, wenn wir Ihnen mal Fenchel oder Rote Bete in die Kisten packen. Allerdings ist (guter) Geschmack nicht nur bei der Zusammenstellung Ihrer grünen Kiste gefragt, sondern hat ursprünglich auch andere, nicht weniger bedeutende Aufgaben...
So soll uns ein unangenehm bitterer Geschmack vor toxischen Bestandteilen der Nahrung warnen (legitime Ausnahmen sind in diesem Fall allerdings Kaffee und Bier), ein Sauergeschmack vor verdorbenen Speisen, das wissen sogar schon Neugeborene. Süße dient vor allem dem Auffinden kohlehydratreicher Nahrung und damit der Sicherstellung der Energieversorgung. Durch einen besonders leckeren Geschmack, der einem förmlich das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt, wird die Produktion von Spucke und Magensaft angeregt, was wiederum der Verdauung förderlich ist. Wenig angenehm, aber manchmal auch wichtig: ein extrem ekelhafter Geschmack kann einen zum Würgen oder sogar zum Erbrechen bringen.   

Was wir gemeinhin als Geschmack bezeichnen, entsteht allerdings nur zu einem kleinen Teil durch die Geschmacksrezeptoren auf der Zunge. Geschmack (das ist nämlich, wenn man ganz genau sein will, „der komplexe Sinneseindruck bei der Nahrungsaufnahme“) wird durch das Zusammenspiel von Geschmacks-, Geruchs- und Tastsinn hervorgerufen. Dabei spielen die Geschmacksknospen auf der Zunge eher eine Statistenrolle, denn ca. 80% des Geschmacks werden tatsächlich vom Geruchssinn wahrgenommen. Lässt man beispielsweise Versuchspersonen mit verbundenen Augen heißes Wasser trinken, während Kaffeeduft ins Labor geblasen wird, sind alle davon überzeugt, Bohnenkaffee zu trinken...

Schmecken werden Euch auch ganz sicher die tollen regionalen Salate von Uwe Engelhard, die in Euren Kisten zu finden sind!

Da haben wir den Salat!  – ein Stammspieler in Ihrer Ökokistenaufstellung.
 

Blattsalate kommen meist ab April frisch vom Feld in Ihre Ökokiste. Herbst- und Wintersalate kommen ab August/September bis teilweise Dezember frisch vom Feld. Blattsalat enthält viel Wasser und kaum Kalorien. Zudem steckt er voller Vitamine und Nährstoffe. Es gilt: Je grüner ein Blattsalat, desto nährstoffreicher ist er. Der Deutschen Favoriten sind Eichblatt-, Kopf- und der Eissalat. 

Der Kopfsalat ist besonders mild und zart. Er hat große, grüne - er kann aber auch in einem roten Gewand erscheinen – Blätter, die zusammen einen lockeren Salatkopf bilden und sich leicht vom Strunk entfernen lassen. Das Salatherz ist gelblich und besonders knackig. Da die Kopfsalat-Blätter sehr dünn und großflächig sind, verlieren sie besonders schnell an Frische und Feuchtigkeit. Deshalb soll dieser Blattsalat besonders schnell verbraucht werden.

Der Eissalat ist auch unter den Namen Eisberg- oder Krachsalat bekannt. Er hat einen besonders runden, festen und dicht geschlossenem Kopf was ihn sehr robust macht. Im Kühlschrank hält er als Ganzes in Folie verpackt, bis zu zwei Wochen. Aufgeschnitten sollte er nicht länger als eine Woche aufbewahrt werden. Die knackigen Salatblätter haben einen herzhaften, leicht herben Geschmack. 

Der Eichblattsalat ist in rot oder grün erhältlich und seine Blätter haben die Form von Eichenblättern. Er hat einen haselnussartigen Geschmack. Sein Salatkopf ist sehr locker und er ist genauso empfindlich wie Kopfsalat. Im Kühlschrank hält er sich in einem perforierten Kunststoffbeutel eingewickelt ca. zwei Tage.

Das letzte Wort gilt diese Woche dem Hofgut Friedelhausen: auch die haben sich Urlaub verdient und verabschieden sich nun bis Anfang August in eine kleine Schaffenspause!
Daher sind die leckeren Joghurts, Quarks und Frischkäse ein paar Wochen nicht verfügbar, aber schaut euch unsere tollen Alternativen im Shop an!

Wir wünschen Euch eine geschmackvolle, knackig grüne Woche,
Eure Kistler vom Boßhammersch Hof


Eine leckere Inspiration aus der Hofküche

Zitronensüppchen mit Staudensellerie - Pesto

Rezept der Woche KW 29

Zutaten

  • 1 Zitrone
  • 300g Kartoffeln
  • 1 Staudensellerie
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 40g Cashewkerne
  • 40g Parmesan
  • 5-6 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

 

  1. Zitrone waschen, trocknen und die Schale fein abreiben. Den Saft auspressen.
  2. Staudensellerie putzen und entfädeln. Ca. 50g und das Selleriegrün für das Pesto zur Seite legen.
  3. Kartoffeln schälen und würfeln. Restliche Staudensellerie in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  4. Kartoffeln und Sellerie in 500 ml Gemüsebrühe zum Kochen bringen und mit geschlossenem Deckel ca. 15 Min. garen.
  5. In der Zwischenzeit Cashewkerne ohne Fett goldbraun rösten, Parmesan fein reiben und Selleriestangen und –grün grob hacken.
  6. Alles mit 1TL Zitronenschale und Olivenöl in einen Blitzhacker geben und fein zerkleinern. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  7. Sahne zur Suppe geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Ebenfalls mit etwas Zitronenschale und -saft abschmecken. Suppe mit dem Pesto servieren.

Rezept entnommen aus: „Weiling Rezeptidee“


Unsere Zutaten zum Rezept


Warenkunde

Heidelbeeren

 

Wussten Sie´s schon?

Die deutsche Bezeichnung der Heidelbeere geht wohl auf "die auf der Heide wachsende Beere" zurück. Bekannt ist die Heidelbeere aber auch unter anderen Namen wie z. B. Blaubeere, Schwarzbeere, Bickbeere oder Waldbeere.

Wo kommt´s her?

Sie ist nahezu in der gesamten kalten und kalt-gemäßigten nördlichen Hemisphäre zu Hause und wächst bevorzugt als Unterwuchs in nicht allzu schattigen Kiefern- und Fichtenwäldern und auf Hochmooren.

Weiterlesen ...

Was ist drin?

In und unter der Schale der Blaubeere verbirgt sich ein hoher Anteil von Vitamin C, Beta-Carotin, Vitamin E und Anthocyanen. Die Heidelbeerstoffe gelangen rasch ins Blut, wirken vitalisierend sowie verjüngend. Zudem "fangen" diese Stoffe gemeinsam so genannte freie Radikale und verhindern Oxidationsprozesse im Körper. Das schützt nicht nur vor zahlreichen Krankheiten, sondern bremst auch den sichtbaren Alterungsprozess der Haut.

Dass Heidelbeeren heilkräftig sind, wusste aber auch schon im Mittelalter die Äbtissin Hildegard von Bingen, die als Erste die Heilwirkung der Heidelbeere beschrieb. Der Tee-Aufguss von den Blättern oder auch das Kauen einiger getrockneter Heidelbeeren wurden als probates Mittel bei Entzündungen, Magenbeschwerden oder Durchfall empfohlen.

Neben ihrer Bedeutung in der Pflanzenheilkunde werden Heidelbeeren technisch als Färbemittel verwendet, vor allem aber natürlich für köstliche Süßspeisen.

Tipp:

Wenn Sie auf Ihrer Kleidung einen Blaubeerfleck verursacht haben, dann weichen Sie diesen einfach über Nacht in Zitronensaft ein und waschen Sie das Kleidungsstück anschließend ganz normal.


Neu im Sortiment / Wieder da: