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Auffälligkeiten bei Äpfeln
Auffälligkeiten
bei Äpfeln

Äpfel mit einer wachsigen Schale:

Das wichtigste vorab, unsere Äpfel werden niemals gewachst, sie sind unbehandelt und Ihre Schale kann bedenkenlos verzehrt werden. Wenn ein Apfel, den Ihr von uns erhalten habt, doch eine merkliche wachsige Oberfläche hat, dann handelt es sich um eine natürliche Wachsschicht des Apfels. Die Dicke dieser Schicht hängt von der Sorte und dem Erntezeitpunkt ab, vor allem vollreife Früchte haben also eine ausgeprägte Wachsschicht. Der feine Wachsfilm schützt die Äpfel übrigens zuverlässig vor Umwelteinflüssen und verlängert somit auf natürliche Weise ihre Haltbarkeit.

Außerdem haben die wachsigen Äpfel noch eine geheime Superkraft. Auf den ersten Blick wirken sie oft matt und trüb, aber sie lassen sich besser als andere Äpfel polieren und überstrahlen Ihre Artgenossen nach einer Politur mit Leichtigkeit. 

Wachsiger Apfel unpoliert
Wachsiger Apfel unpoliert
 
Wachsiger Apfel poliert
wachsiger Apfel poliert
 
Vergleich Apfel unpoliert und poliert
Vergleich unpoliert/poliert

Äpfel, die nur innen braun sind:

Vor allem gegen Ende einer längeren Apfellagersaison kann es immer wieder vorkommen, dass manche Exemplare zwar äußerlich makellos erscheinen, aber sich unter Ihrer Schale braunes Fruchtfleisch verbirgt. Das Fleisch verströmt dabei keinen faulen Geruch und ist auch noch weitestgehend fest, aber die deutliche Verfärbung ist sehr unappetitlich. Es handelt sich dabei oft um keine Apfelkrankheit, sondern um eine Störung in den Apfelzellen, die diese Verfärbung hervorruft. Diese Störung wird durch Nährstoffmangel im Wachstum und falsche Lagertemperaturen begünstigt. Wenn die Äpfel nicht faul sind, eigenen sie sich übrigens weiter zum Entsaften und zum Mus kochen. Obwohl wir uns über engagierte Lebensmittelretter, die diesen Äpfeln eine weitere Chance geben, freuen, sind solche Äpfel leider nicht mehr vermarktungsfähig und Ihr könnt die Äpfel gerne bei uns reklamieren. Da man den Mangeln von Außen oft nicht sehen kann, entpuppt sich das Problem bedauerlicherweise oft erst in euren Küchen. Wir sind daher auf eure Rückmeldung angewiesen, gebt uns bitte Bescheid, wenn unsere Äpfel von dem Problem betroffen sind. 

Während das oben beschriebene Phänomen unbedenklich ist, gibt es auch andere Apfelkrankheiten, die einen Apfel ungenießbar machen können. Achtet also darauf, ob sich am Apfel oder im Kerngehäuse eventuell Schimmel befindet, ob der Apfel ein fauliges Aroma verströmt oder die braunen Stellen weich und matschig sind. In diesen Fällen solltet Ihr die Äpfel aussortieren und entsorgen. 

Ist das Schimmel am Stiel oder der Blüte?:

Manchmal befindet sich an der Apfelblüte, die an der Unterseite des Apfels liegt, oder rund um den Stiel herum ein weißes Gespinst, das man leicht mit Schimmel verwechseln könnte. Um gesundheitsschädliche Schimmelpilze handelt es sich dabei aber ganz und gar nicht. Stattdessen sind es die Quartiere kleiner Mottenpuppen. Die Insekten leben auf den Bio Obstwiesen unserer Erzeuger und bohren sich in Ihrem Larvenstadium durch Blätter oder Blüten. Am Ende Ihres Daseins als Larve, beginnen Sie feine Seide zu spinnen und verpuppen sich an einem kuscheligen Plätzchen, wie der Mulde am Apfelstiel. Das seidene Gespinst ist also kein Grund besorgt zu sein oder den Apfel zu entsorgen. Es lässt sich einfach abstreifen oder abwaschen und dem Genuss des Apfels steht nichts im Wege.