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Liebe Leut’,

in dieser Woche bekamen wir Besuch vom “Ernährungsrat Marburg”. Der Ernährungsrat ist eine zivilgesellschaftliche Initiative und sieht seine Aufgabe darin, alle Akteure, die den Wandel des Ernährungssystems in unserer Region voranbringen wollen, zu vernetzen. Und dazu gehören wir natürlich! Zunächst gab es für unsere Gäste eine kleine Führung über unseren Betrieb und Einblicke in unsere Betriebsabläufe: wie wir handeln, wie wir einkaufen und was unsere Grundwerte sind. Im Anschluss sprachen wir über unsere zukünftige, weitere Zusammenarbeit. Wir haben schon ein paar gute Ideen und Ihr dürft gespannt sein, was Euch dieses Jahr erwartet. 

Gutes Essen für die Kleinsten
Schon vor einigen Wochen war auch Stefan Göbel bei uns zu Gast. Stefan ist Koch in der evangelischen Kindertagesstätte in der Berliner Straße in Marburg. Die KiTa beherbergt vier Gruppen mit je max. 21 Kindern im Alter von 3–6 Jahren und es arbeiten dort etwa 30 Angestellte. Davon versorgt Stefan täglich 72 Kinder und 15 Erwachsene mit einem warmen Mittagessen, einem Nachmittagssnack und einem gemeinsamen Frühstück am Freitag.

Wir versorgen Stefan und die Kinder schon seit 2006 mit gesunden und leckeren Bio-Lebensmitteln. Unsere Shop-Auswahl ist für ihn umfassend, und bei seiner Planung für den wöchentlichen Speiseplan orientiert Stefan sich gerne auch an unserer Auswahl und lässt sich von den saisonalen Produkten inspirieren. Neben der Bio-Qualität ist für ihn immer auch eine möglichst regionale Herkunft wichtig. Im Speiseplan berücksichtigt er Unverträglichkeiten der Kinder sowie religiöse Vorgaben. Da die KiTa über eine eigene Getreidemühle und Flockenquetsche verfügt, bestellt Stefan bei uns Getreide, das er zusammen mit den Kindern mahlt und vor Ort zu frischem Brot backt. Die Kinder sind immer sehr begeistert dabei, wenn es darum geht, die Haferflocken selbst zu quetschen.

Wir wissen, dass eine Versorgung mit hochwertigen Bio-Lebensmitteln für Kindergärten oft auch eine Kostenfrage ist. In Marburg übernimmt die Stadt 90 % der Kosten, sodass die Eltern nur noch eine geringe Pauschale bezahlen müssen. Vielleicht auch interessant für Euren Kindergarten? Meldet Euch gerne für mehr Infos.

NEUES AUS DEM EINKAUF

Die Kaki - bitterer Geschmack, pelzige Zunge?
Reife Kakis bekommt man in Deutschland nur selten zu Gesicht. In den Anbauländern der Kakis, wie Italien und Spanien, hingegen weiß man genau, dass eine reife Kaki weich sein muss und ein glasiges Fruchtfleisch hat, das durch die Schale hindurch schimmert. Die Angewohnheit der Deutschen, in eine Kaki zu beißen, als sei sie ein Apfel, trifft in den Heimatländern der Kaki eher selten auf Begeisterung. Stattdessen werden die reifen Früchte in Südeuropa ausgelöffelt.

Weil eine reife Kaki aber keinen Transport mehr überstehen würde und die reifen Früchte obendrein durch unsere Einkaufsgewohnheiten in den Verkaufsregalen liegen blieben, züchtet man Früchte, die möglichst früh geerntet werden können und den Transport tadellos überstehen. Dabei gibt es eine Schwierigkeit: Die Kaki besitzt von Natur aus besonders viele Gerbstoffe, die der Frucht einen bitteren Geschmack verleihen und ein pelziges Gefühl auf der Zunge hinterlassen. Erst mit dem Reifeprozess lässt dieser eigenartige Geschmack nach und die Frucht entwickelt ihre unverkennbaren Aromen und ihre einzigartige Süße. 

Von außen sieht man einer festen Frucht leider nicht an, ob sie noch bitter ist oder nicht. Sicher kann man nur sein, wenn die Kaki bereits reif ist. Zum Glück reifen Kakis aber nach. Wenn Du sie mit einem Obst aufbewahrst, das natürliches Ethylen versprüht, wie Äpfeln oder Birnen, dann wird Deine Kaki sogar noch schneller reif. Besonders viele Gerbstoffe befinden sich außerdem in der Schale. Daher kann es auch helfen, die Frucht vor dem Verzehr zu schälen.

#woisteigentlichderblumenkohl?
Seit mehr als einem Monat wartet Ihr vergeblich darauf, dass es endlich wieder Blumenkohl bei uns gibt. Natürlich enthalten wir Euch den Blumenkohl nicht aus Arglist vor. Wir liegen auch nicht mit unseren Herstellern im Clinch und haben den Blumenkohl ausgelistet, um irgendjemanden unter Druck zu setzen. Eine Praktik, die wir auch in Zukunft lieber den großen deutschen Handelsketten überlassen, die damit ja teils sogar positive Schlagzeilen schreiben (Edeka vs. Mars). 

Nein, bei uns gibt es einfach keinen Blumenkohl, weil der Bio Blumenkohl durch mehrere unglückliche Ereignisse so knapp, klein und unzuverlässig verfügbar ist, dass wir uns und Euch keinen Gefallen tun würden. Anfang November sorgte der Orkan Ciaran in der Hauptanbauregion, der Bretagne in Frankreich, für verheerende Ernteausfälle. Der Sturm hat gleich Pflanzen mehrerer Generationen zerstört und somit seine Schatten weit voraus, bis in den Januar, geworfen. Jetzt führen für diese Jahreszeit ungewöhnliche Schneefälle in Frankreich zu weiteren Problemen, und auch in Italien beeinträchtigen Regenschauer und niedrige Temperaturen die Qualität und das Wachstum des beliebten Kohlgemüses. Selbst wenn wir alle Hebel in Bewegung setzen würden, um Bio-Blumenkohl zu erhalten, könnten wir den Blumenkohl nicht unter 10 € anbieten.

Für die Landwirt:innen sind das natürlich besonders herbe Rückschläge. Wir freuen uns auf die Zeit, in der diese Landwirt:innen den Widrigkeiten zum Trotz wieder besten Bio-Blumenkohl für uns ernten können und stehen ihnen dann natürlich fair mit der Vermarktung und mit Eifer bei.

Wir wünschen Euch eine schöne Woche. Kommt gut durch den Schnee!
Eure Kister:innen

Rezept der Woche KW04

Rosenkohl-Maroni-Pfanne mit Chicorée-Granatapfel-Salat

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