Wie verwendest du Kopfsalat?
Kopfsalat ist der milde Klassiker unter den Salaten. Seine Blätter sind zart und weich statt knackig, daher wird er auch Buttersalat oder Butterkopf genannt. Diese Zartheit macht ihn zur
idealen Basis für die klassische grüne Salatschüssel, in der er andere Zutaten wie Radieschen, Gurke oder Kräuter geschmacklich nicht überdeckt.
Weil die Blätter so weich sind, eignen sie sich außerdem gut, um Wraps oder Sommerrollen einzuwickeln, oder als Unterlage für gebratenes Hähnchen oder Falafel in Wraps. Für Salate mit
kräftigeren Dressings ist Kopfsalat weniger geeignet, da die zarten Blätter schneller in sich zusammenfallen als knackigere Sorten wie Eisberg- oder Bataviasalat. Ein leichtes Dressing mit
Öl, Essig oder Zitrone passt am besten.
Wie lagerst du Kopfsalat richtig?
Kopfsalat ist deutlich empfindlicher als knackigere Salate und hält sich im Kühlschrank nur wenige Tage. Am besten bewahrst du ihn locker in ein feuchtes Küchentuch gewickelt im Gemüsefach
auf. Direkte Sonneneinstrahlung und Wärme lässt ihn schnell welken, daher solltest du ihn nach dem Einkauf zügig kühl lagern.
Angeschnittene oder gezupfte Blätter am besten gut trocken tupfen und rasch verbrauchen, da sie an den Schnittstellen schnell braun werden. Auch Kopfsalat reagiert empfindlich auf Ethylen,
daher solltest du ihn nicht direkt neben Äpfeln, Bananen oder Tomaten lagern.
Gut zu wissen: Kopfsalat gehört zur Butterhead-Gruppe
Botanisch zählt Kopfsalat zur sogenannten Butterhead-Gruppe der Gartensalate. Anders als die Crisphead-Sorten wie Eisberg- oder Bataviasalat bildet er zwar auch einen runden, geschlossenen
Kopf, die Blätter darin sind aber weich statt knackig. In Österreich ist er unter dem Namen Häuptelsalat bekannt. Neben den bekannten grünen Sorten gibt es auch rote und mehrfarbige
Varianten.