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Eine aufgeschnittene Avocado

Avocados

Wusstest du das über Avocados?

Botanisch gesehen sind Avocados Beeren – genauer gesagt einsamige Beeren. Der große Kern in ihrer Mitte ist also kein Stein, wie man ihn etwa von Pfirsichen oder Kirschen kennt. Je nach Sorte können Avocados rund, oval oder birnenförmig sein und eine glatte oder eher genarbte Schale haben.

Woher kommen Avocados?

Die Avocado stammt ursprünglich aus dem südlichen Mexiko und Mittelamerika. Schon lange vor der Ankunft der Europäer wurde sie dort kultiviert. Heute wird sie in vielen warmen Regionen weltweit angebaut. Zu den bekanntesten Sorten gehört die Hass-Avocado mit ihrer dunklen, genarbten Schale.

Sortenvielfalt: Nicht jede Avocado sieht gleich aus

Bei uns ist vor allem die Hass-Avocado bekannt. Sie hat eine zunächst grüne, später dunkelviolette bis fast schwarze, genarbte Schale und ein cremiges Fruchtfleisch. Andere Sorten bleiben auch im reifen Zustand grün und haben eine glattere Schale.

Auch Größe, Form, Kern und Geschmack unterscheiden sich je nach Sorte. Manche Avocados haben einen besonders kleinen Kern und dadurch einen hohen Anteil an Fruchtfleisch.

Wie verwende ich Avocados?

Das Fruchtfleisch lässt sich direkt aus der Schale löffeln und schmeckt pur ebenso wie auf Brot oder in Salaten. Besonders bekannt ist Avocado als Grundlage für Guacamole. Dafür wird das Fruchtfleisch zerdrückt und beispielsweise mit Limettensaft, Tomaten, Zwiebeln und Gewürzen vermischt.

Avocados passen außerdem zu Pasta, Reis- und Gemüsegerichten und lassen sich auch warm verwenden. Allerdings sollte man sie nicht zu lange oder zu heiß erhitzen, da sich dabei Geschmack und Konsistenz verändern können.

Was steckt in Avocados?

Avocados enthalten einen vergleichsweise hohen Anteil an Fett und unterscheiden sich dadurch deutlich von den meisten anderen Früchten. Außerdem enthalten sie Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Die genaue Zusammensetzung hängt unter anderem von Sorte und Reifegrad ab.

Lagertipp: So reifen Avocados richtig

Unreife Avocados lässt du am besten bei Zimmertemperatur nachreifen. Wie schnell das geht, hängt vom Reifegrad und von der Sorte ab. Eine reife Avocado gibt bei sanftem Druck etwas nach.

Ist sie bereits reif, kannst du sie im Kühlschrank aufbewahren. So lässt sich der weitere Reifeprozess etwas verlangsamen.

Eine aufgeschnittene Avocado verfärbt sich an der Oberfläche schnell braun. Mit etwas Zitronen- oder Limettensaft lässt sich diese Verfärbung hinauszögern. Am besten deckst du die Schnittfläche zusätzlich möglichst luftdicht ab und verbrauchst die Avocado zeitnah.