Trauben
Wusstest du das über Trauben?
Trauben wachsen nicht an Bäumen, sondern an mehrjährigen Reben. Botanisch sind die einzelnen Früchte Beeren und bilden gemeinsam die Traube. Je nach Sorte können die Beeren grün, gelblich, rosé, rot oder dunkelblau bis fast schwarz sein. Es gibt sowohl kernhaltige als auch kernlose Sorten.
Woher kommen Trauben?
Weinreben gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Ihre Ursprünge liegen vermutlich in Vorderasien und im Gebiet zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer. Von dort verbreiteten sie sich in viele Regionen Europas. Heute werden Tafeltrauben in zahlreichen warmen Anbaugebieten rund um den Globus kultiviert.
Tafeltrauben: knackig, saftig und süß
Tafeltrauben werden vor allem frisch gegessen und unterscheiden sich von Weintrauben, die für die Herstellung von Wein angebaut werden. Bei Tafeltrauben spielen deshalb Fruchtfleisch, Schalenstruktur, Süße, Säure und Knackigkeit eine besondere Rolle.
Je nach Sorte sind die Beeren eher klein oder groß, rund oder länglich. Auch die Schale kann dünn und zart oder etwas fester sein.
Wie verwende ich Trauben?
Am einfachsten schmecken Trauben direkt aus der Hand. Sie passen aber auch wunderbar in Obstsalate, Müslis und Desserts. Halbierte oder ganze Trauben lassen sich außerdem in Salate geben und mit Käse, Nüssen oder herzhaften Zutaten kombinieren.
Auch warm können Trauben interessant sein: Kurz gebraten oder im Ofen erwärmt, passen sie beispielsweise zu Käsegerichten oder als Beilage. Aus Trauben lassen sich außerdem Saft, Gelee und andere Fruchtzubereitungen herstellen.
Was steckt in Trauben?
Trauben bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und enthalten natürliche Zuckerarten sowie Ballaststoffe. Außerdem kommen verschiedene Vitamine und Mineralstoffe vor. Die Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Sorte und Reifegrad.
Lagertipp: So bleiben Trauben knackig
Trauben mögen es kühl. Im Kühlschrank bleiben sie am längsten frisch. Am besten lagerst du sie ungewaschen und wäschst nur die Menge, die du direkt essen möchtest. Feuchtigkeit auf den Beeren kann die Haltbarkeit verkürzen.
Beschädigte oder aufgeplatzte Beeren solltest du aussortieren, damit sich mögliche Verderbnisstellen nicht auf die übrigen Früchte ausbreiten. Am besten bewahrst du die Trauben locker und gut belüftet auf.