Birnen
Wie verwende ich Birnen?
Birnen schmecken frisch aus der Hand, passen aber ebenso gut in Obstsalate, Müslis und Desserts. Besonders lecker sind sie auch warm – etwa gebacken, gedünstet oder als Bestandteil eines Kuchens.
In herzhaften Gerichten lassen sich Birnen wunderbar mit Käse, Nüssen oder Salaten kombinieren. Auch zu Wild und Geflügel passen sie gut. Aus reifen Früchten kannst du außerdem Kompott, Mus oder Chutney zubereiten.Was steckt drin in Birnen?
Birnen bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und enthalten natürliche Zuckerarten und Ballaststoffe. Außerdem kommen unter anderem Kalium und Vitamin C sowie verschiedene B-Vitamine vor. Die genaue Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Sorte und Reifegrad.
Wie lagere ich Birnen richtig?
Birnen reifen nach der Ernte weiter. Sind sie noch fest, kannst du sie bei Zimmertemperatur nachreifen lassen. Sobald sie den gewünschten Reifegrad erreicht haben, gehören sie in den Kühlschrank. Dort lässt sich der weitere Reifeprozess verlangsamen.
Ob eine Birne reif ist, erkennst du häufig am sogenannten Drucktest am Stielansatz: Gibt die Frucht dort auf leichten Druck etwas nach, ist sie meist bereit zum Genießen.
Sehr reife Birnen solltest du zeitnah verzehren. Äpfel und Birnen geben außerdem das natürliche Reifegas Ethylen ab. Deshalb können sie empfindliches Obst und Gemüse in ihrer Umgebung schneller reifen lassen und sollten möglichst getrennt davon gelagert werden.
Gut zu wissen: Birne ist nicht gleich Birne
Weltweit gibt es mehrere tausend Birnensorten – von kleinen, knackigen Früchten bis zu großen, besonders saftigen Sorten. Auch Form und Farbe können sehr unterschiedlich sein: Manche Birnen sind eher rundlich, andere länglich und schlank. Die Schale reicht je nach Sorte von Grün über Gelb bis zu Rotbraun.
Die Kultur-Birne stammt ursprünglich aus Europa und Teilen Asiens. Schon in der Antike wurden Birnen kultiviert und weiterveredelt. Heute wachsen sie in vielen gemäßigten Regionen der Welt.
Fun Fact: Birnen sind mit Rosen verwandt
Birnen gehören wie Äpfel, Quitten und Erdbeeren zur Familie der Rosengewächse. Botanisch haben sie also mehr mit einer Rose gemeinsam, als man auf den ersten Blick vermuten würde.