Kirschen
Wusstest du das über Kirschen?
Kirsche ist nicht gleich Kirsche, denn generell unterscheidet man zwischen Sauerkirschen und Süßkirschen. Bei den Süßkirschen wiederum kennt man die sogenannten Herzkirschen, die weichfleischig sind, und Knorpelkirschen, die festeres Fruchtfleisch aufweisen. Dunkle (echte) Sauerkirschen, auch Weichseln genannt, die sich durch ihren rot färbenden Saft auszeichnen und Marillen, die einen helleren, nicht färbenden Saft haben werden wiederum bei den Sauerkirschen unterschieden.
Wo kommen Kirschen her?
Die Wildformen der Kirsche gab es bereits in der Jungsteinzeit in Asien und in den gemäßigten Klimazonen Europas. Der Ursprung der kultivierten Sorten der Kirsche liegt aber im Kaukasus und wurde später von den Römern nach Europa gebracht.
Wie sehen Kirschen aus?
“Rote Kirschen ess´ ich gern, schwarze noch viel lieber...”
Dieses alte Kinderlied tut wirklich Wahrheit kund, denn je intensiver die Kirschen gefärbt sind, desto reifer und aromatischer sind sie. Einige Kirschsorten reifen wunderbar nach und schmecken dann am besten, wenn sie fast schwarz sind.
Was steckt in Kirschen drin?
Was an Süßkirschen begeistert, ist nicht nur der Geschmack: Als richtiges Schlankobst besitzen sie nur wenige Kalorien, dafür umso mehr Mineralstoffe wie Kalium und Eisen und sind auch reich an fast allen Vitaminen der B-Gruppe und Vitamin C.
Lagertipp: So bleibt Steinobst länger frisch
Steinobst wie Kirschen, Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen bleibt am längsten frisch, wenn es im Gemüsefach des Kühlschranks bei etwa 2–4 °C gelagert wird. Je nach Reifegrad hält es sich dort in der Regel zwei bis vier Tage.
Damit sich das volle Aroma entfalten kann, nimm die Früchte ein bis zwei Stunden vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank. So schmecken sie deutlich aromatischer und saftiger.
Um Druckstellen zu vermeiden, lagere das Steinobst möglichst nebeneinander in einer flachen Schale und nicht übereinander gestapelt. Besonders reife Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen sind sehr druckempfindlich.
Wichtig: Wasche das Steinobst erst kurz vor dem Verzehr. Bleibt nach dem Waschen Feuchtigkeit auf der Schale zurück, können sich Hefen und Schimmelpilze leichter vermehren. Dadurch verderben die Früchte schneller und verlieren an Haltbarkeit.