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Warenkunde Obst und Gemüse in der Ökokiste
Warenkunde -
Was steckt da in meiner Ökokiste?
Zuckerhut

Zuckerhut

Wie verwende ich Zuckerhut?

Zuckerhut bringt auch in der kalten Jahreszeit knackigen Salat auf den Tisch. Seine festen, länglichen Blätter schmecken herb und leicht bitter. Fein geschnitten passt er roh in einen Wintersalat, besonders gut zusammen mit Apfel, Birne oder Orange. Auch Möhren, Walnüsse und ein Dressing mit Senf oder Joghurt harmonieren mit seinem kräftigen Aroma.

Du kannst Zuckerhut aber nicht nur roh essen: In Streifen geschnitten lässt er sich in der Pfanne dünsten oder braten. Auch im Ofen, etwa gratiniert mit Käse, macht er sich gut. Durch das Garen wird sein Geschmack milder.

Ist dir Zuckerhut roh zu bitter, kannst du die geschnittenen Blätter kurz in lauwarmes Wasser legen und anschließend gut abtropfen lassen. Dabei gehen allerdings auch wasserlösliche Inhaltsstoffe ins Wasser über. Eine andere Möglichkeit: Kombiniere den Salat mit etwas Süße, zum Beispiel durch Obst im Dressing.

Wie lagere ich Zuckerhut richtig?

Zuckerhut gehört zu den besser lagerfähigen Salaten. Bewahre den unangeschnittenen Kopf kühl und dunkel auf, zum Beispiel im Gemüsefach des Kühlschranks. Entferne welke äußere Blätter und schneide den Kopf erst kurz vor der Zubereitung an. Je nach Frische und Lagerbedingungen kann Zuckerhut mehrere Wochen halten. Kontrolliere ihn regelmäßig und entferne beschädigte Blätter.

Was steckt in Zuckerhut?

Zuckerhut besteht zu einem großen Teil aus Wasser und enthält Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, darunter Vitamin C, Kalium und Calcium. Die genauen Mengen hängen unter anderem von Anbau und Frische ab. Sein herb-bitterer Geschmack ist typisch für Zichoriensalate.

Gut zu wissen: Der Name hat mit Süße nichts zu tun

Der Zuckerhut verdankt seinen Namen der Form: Seine festen, hellgrünen Köpfe wachsen länglich und kegelförmig. Botanisch gehört er zu den Zichoriengewächsen und ist damit mit Chicorée und Radicchio verwandt. Zuckerhut ist ein typischer Herbst- und Wintersalat. Die Pflanzen vertragen leichten Frost, weshalb sie auch spät im Jahr geerntet werden können.