Puntarelle
Wie verwende ich Puntarelle?
Puntarelle sind knackige, leicht bittere Sprosse, die vor allem aus der römischen Küche bekannt sind. Klassisch kommen sie roh als Salat auf den Tisch. Dafür schneidest du die zarten Sprosse längs in feine Streifen und legst sie für etwa 30 Minuten in kaltes Wasser. Dabei können sie sich leicht kringeln und werden besonders knackig. Anschließend gut abtropfen lassen und mit einem Dressing aus Olivenöl, Essig, Knoblauch, Salz und Pfeffer mischen. In der römischen Variante gehören auch Sardellen dazu; wenn du Fisch weglassen möchtest, kannst du sie einfach weglassen oder mit Kapern für eine würzige Note experimentieren.
Auch warm lassen sich Puntarelle verwenden: Du kannst sie kurz in der Pfanne anbraten oder dünsten und als Gemüsebeilage servieren. Ihr herber Geschmack passt zu Kartoffeln, Pasta und kräftigen Dressings.
Wie lagere ich Puntarelle richtig?
Puntarelle möglichst frisch verarbeiten. Bewahre sie bis dahin im Gemüsefach des Kühlschranks auf und schütze sie vor dem Austrocknen. Welke oder beschädigte äußere Blätter kannst du entfernen. Wasche die Sprosse erst kurz vor der Zubereitung. Da Lagerfähigkeit und Zustand je nach Form und Frische variieren, lässt sich keine verlässliche pauschale Haltbarkeit angeben.
Was steckt in Puntarelle?
Puntarelle bestehen überwiegend aus Wasser und enthalten Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Ihr leicht bitterer Geschmack ist typisch für Zichoriengemüse. Konkrete Nährstoffmengen können je nach Anbau und Pflanzenteil variieren.
Gut zu wissen: Puntarelle sind die Sprosse einer Zichorie
Puntarelle werden aus einer besonderen Form der Zichorie gewonnen, der Catalogna. Verwendet werden dabei die knackigen inneren Sprosse und nicht einfach die äußeren Blätter. Besonders eng verbunden ist das Gemüse mit Rom und der Region Latium, wo Puntarelle alla romana als klassischer Salat zubereitet werden.