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Warenkunde Obst und Gemüse in der Ökokiste
Warenkunde -
Was steckt da in meiner Ökokiste?
Chicoree

Chicorée

Wie verwende ich Chicorée?

Chicorée schmeckt knackig und leicht bitter. Roh lässt er sich in feine Streifen schneiden und mit Apfel, Orange oder Birne zu einem frischen Wintersalat kombinieren. Walnüsse passen ebenso dazu wie ein Dressing aus Öl, Zitronensaft und etwas Senf. Die ganzen Blätter eignen sich außerdem als kleine Schälchen für Kräuterquark oder einen Dip.

Auch warm ist Chicorée eine gute Wahl: Halbiere die Köpfe längs und brate sie kurz in der Pfanne an oder gare sie im Ofen. Mit Käse überbacken wird daraus eine herzhafte Beilage oder ein kleines Hauptgericht.

Wenn dir Chicorée zu bitter schmeckt, kannst du den unteren Strunk keilförmig herausschneiden. Auch die Kombination mit frischem Obst mildert den herben Eindruck.

Wie lagere ich Chicorée richtig?

Chicorée mag es kühl und dunkel. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt er etwa vier bis fünf Tage frisch. Bewahre ihn am besten in einer lichtundurchlässigen Verpackung oder Papiertüte auf. Licht kann die Blattspitzen grün färben und den Geschmack bitterer machen. Entferne welke Blätter und schneide den Strunk erst kurz vor der Zubereitung an.

Was steckt in Chicorée?

Chicorée besteht zu einem großen Teil aus Wasser und enthält Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, darunter Vitamin C und Kalium. Zu seinen typischen Bestandteilen gehören außerdem Bitterstoffe. Die genauen Mengen variieren unter anderem mit Anbau und Frische.

Gut zu wissen: Chicorée wächst im Dunkeln

Chicorée entsteht in zwei Schritten. Zunächst wächst eine kräftige Wurzel heran. Nach der Ernte wird sie gekühlt gelagert und später in speziellen Räumen zum Austreiben gebracht. Dort wachsen aus der Wurzel die bekannten hellen Köpfe – und zwar in völliger Dunkelheit. So bleiben die Blätter blass und der Geschmack vergleichsweise mild. Heimischer Chicorée ist vor allem von Herbst bis ins Frühjahr erhältlich.