Postelein
Wie verwende ich Postelein?
Postelein, auch Winterpostelein genannt, ist ein zartes Blattgemüse mit mildem, leicht säuerlichem Geschmack. Die kleinen, fleischigen Blätter und ihre Stiele eignen sich besonders für Salate. Zusammen mit Feldsalat, Apfel oder Birne entsteht eine frische Winterkombination. Dazu passen ein einfaches Dressing aus Öl und Essig sowie Nüsse oder Kerne.
Du kannst Postelein auch zu Pesto verarbeiten: Püriere die Blätter mit Olivenöl, Knoblauch und Nüssen oder Kernen und schmecke alles mit Salz und Pfeffer ab. In warmen Gerichten solltest du ihn erst zum Schluss unterheben, damit die zarten Blätter nicht lange garen. Auch als frisches Grün auf Brot oder zu Pasta ist er eine gute Ergänzung.
Wie lagere ich Postelein richtig?
Postelein ist zart und sollte möglichst frisch gegessen werden. Bewahre ihn bis zur Verwendung im Gemüsefach des Kühlschranks auf und schütze ihn vor dem Austrocknen. Entferne welke Blätter und wasche den Salat erst kurz vor dem Essen. Anschließend vorsichtig trocknen, damit er nicht unnötig feucht gelagert wird. Eine feste Haltbarkeit lässt sich ohne Angaben zu Erntefrische und Verpackung nicht zuverlässig nennen.
Was steckt in Postelein?
Postelein besteht zu einem großen Teil aus Wasser und enthält Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Die genaue Zusammensetzung kann je nach Anbaubedingungen und Erntezeit variieren.
Gut zu wissen: Postelein ist ein Wintersalat
Postelein heißt auch Winterportulak oder Gewöhnliches Tellerkraut. Botanisch trägt er den Namen Claytonia perfoliata. Die Pflanze ist winterhart und kann bei passenden Bedingungen in der kühlen Jahreszeit wachsen. Damit ist sie eine interessante Ergänzung zu klassischen Wintersalaten wie Feldsalat. Nicht zu verwechseln ist Winterpostelein mit dem Sommerportulak: Trotz des ähnlichen Namens gehören die beiden Pflanzen botanisch nicht derselben Gattung an.